18. Türchen: Kostenlose Krimi-Kurzgeschichte

Print Friendly

Heute habe ich einen gaaaanz kurzen, kleinen Abschnitt für euch. Klein, aber bedeutend!

***

Wenige Minuten später legte das Ausflugsboot an eben jener Anlegestelle an, an der sie einige Stunden zuvor frohen Mutes und alle quicklebendig abgelegt hatten. Es gab ein gehöriges Rumpeln und Lina schreckte aus ihren Überlegungen auf. Auf einmal sah sie alles ganz klar. Und sie bat Conrad um einen Gefallen.

Als sich die ersten Heidelberger Polizeibeamten anschickten, auf das Schiff zu kommen, stellte sich Conrad als ein Kollege aus Mannheim vor. Offensichtlich taten sich die Heidelberger schwer damit, ihm seine Bitte zu gewähren. Doch zwei Telefonate später händigten sie ihm die gewünschten Handschuhe und Überzieher für die Schuhe aus und stellten einen Kollegen ab, der Lina begleiten sollte.

Diese war unterdessen schon wieder so sehr in Gedanken, dass ihre Manieren auf der Strecke blieben. Und anstatt den jungen Polizisten zu begrüßen und ihm zu danken, entriss sie ihm wortlos die Überzieher und Handschuhe und fing sofort an, die Armaturen, Schränke, Vorsprünge, Spalten und Regale auf dem Schiff zu untersuchen. Dabei ging sie äußerst akribisch, methodisch und schnell vor und als die Spurensicherung zehn Minuten später am Tatort eintraf, hatte sie bereits gefunden, wonach sie gesucht hatte.

Morgen geht es weiter >>>

***

Lust auf mehr Abenteuer von und mit Lina Stark? Es gibt bereits drei aufgeklärte Kriminalfälle: