So fern und doch so nah

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In meinem Leben gab es schon ganz, ganz viele Momente, in denen ich mich geärgert habe, dass ich gerade nicht an einem bestimmten Ort sein konnte. Zum Beispiel wenn eine Freundin von mir Mama wurde – und ich am anderen Ende der Republik feststeckte. Oder auch an manchen Geburtstagen, an denen ich nicht persönlich gratulieren, geschweige denn mitfeiern konnte. Da ist es nur ein kleiner Trost, dass man dafür sorgen kann, dass der andere weiß, dass man gerade an ihn denkt. Aber immerhin: Besser als gar nichts.

Grüße in die Ferne kann man selbstverständlich auf viele Weise absenden. Hier ein paar Möglichkeiten, die von Herzen kommen und nicht gleich in den finanziellen Ruin führen:

Eine Karte für die Lieben

Meiner Meinung nach werden E-Mail, WhatsApp und Facebook-Nachrichten niemals den Stellenwert einnehmen, den ein handgeschriebener Brief oder eine Karte mit sich bringen. Damit zeigen wir unserem Freund, unserer Freundin, unseren Verwandten und Bekannten: Ich denke an euch, ihr seid mir so wichtig, dass ich mich hinsetze und euch einen ordentlichen Brief schreibe – vielleicht sogar eine Karte selbst bastle. Ein paar Ideen, wie solche Karten aussehen könnten, habe ich hier im Blog ja schon vorgestellt.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Egal, ob Hochzeit, Geburtstag, Geburt, bestandenes Examen oder einfach nur so zwischendurch: Wer sich über eine längere Zeit hinweg nicht sieht, muss sich doppelt so hart anstrengen, um seine Beziehung am Leben zu halten. Und damit meine ich nicht nur die Beziehung zu einem Partner, sondern alle möglichen Verwandtschaften, Freundschaften und Bekanntschaften. Ein kleines Geburtstagsgeschenk hier, ein kurzer Blumengruß dort – und schon hat man dem anderen mit einfachen Mitteln gezeigt, dass man an ihn denkt.

Ein Schwein ruft dich an

Hier steht er an letzter Stelle, dabei ist er wichtiger als beide vorherigen Tipps zusammen: der Telefonanruf. Nehmt euch Zeit für eure Lieben, auch wenn der Tag stressig war! Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan und gerade ich bin momentan alles andere als ein glorreiches Beispiel dafür – aber nichts ist befreiender und schöner als ein persönliches Gespräch. Und dank neuer Techniken wie Skype u. a. sogar vis-à-vis möglich, selbst wenn man tausende von Kilometern entfernt ist.