Schmuck und Accessoires im Büro: Weniger ist mehr

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Gerade neulich haben wir hier in diesem Blog Tipps und Tricks zum modernen Dresscode behandelt. Auf einen Punkt möchte ich heute noch einmal genauer eingehen, einfach, weil er für Frauen so immens wichtig ist. Es geht um die Frage, welcher Schmuck und welche Accessoires edel und schick aussehen – und womit sich frau ganz sicher keinen Gefallen tut. Dabei kommt es nicht allein auf die Menge an, doch ganz sicher auf die Beschaffenheit.

Das bloße Aussehen von Schmuck und Accessoires

Beschaffenheit ist in diesem Fall nicht mit Preis gleichzusetzen. Es gibt auf jeden Fall tollen Modeschmuck, der sehr elegant aussieht und nicht teuer ist. Im Gegenzug gibt es auch sehr teures, qualitativ hochwertiges Geschmeide, das man höchstens zum Fasching tragen sollte. Damit meine ich nicht, dass sich extrovertierte Damen mit einer verstaubten Perlenkette begnügen müssen: Doch Leo-Schal, Turban, Klinkerketten und dreizehn Ringe für zehn Finger gehören ganz sicher nicht ins Büro.

Wer Karriere und beruflichen Ruf nicht gefährden will, sollte sich immer einwandfrei kleiden. Und „einwandfrei“ bedeutet im Büro leider auch immer ein bisschen konform und unauffällig. Wer durch Schmuck und Accessoires nicht auffällt, bietet diesbezüglich keine Angriffsfläche – verschwindet im Gegenzug aber auch schnell in der Masse. Eine Gradwanderung, die jede Frau jeden Tag aufs Neue hinbekommen muss.

Die bloße Anzahl an Schmuck und Accessoires

Die goldene Regel lautet: Im Büro maximal fünf Schmuckstücke bzw. Accessoires. Im Klartext: Einer Brillenträgerin mit Uhr sind dann nur noch ein Schal, ein paar Ohrringe und ihr Ehering gestattet. Das war’s! Punkt, aus, vorbei!

Das hört sich wenig an und das ist auch wenig. Ich kenne einige Damen, die an dieser Stelle Schnappatmung bekämen: zwei Schals, fünf Ringe, zwei Ketten, drei Ohrringe pro Seite und sieben Armbänder gehören für sie zum tagtäglichen Pflichtprogramm. Doch während das in der Freizeit jedem selbst überlassen ist, sollten Frauen mit Kundenkontakt oder in „spießigen“ Jobs aufpassen. Hier wird diese Anhäufung von Individualität gar nicht gerne gesehen.

Denn bei Schmuck und Accessoires im Büro gilt: Weniger ist mehr.