Wollputz entfernen: Je feuchter, desto ab!

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Nein, ich habe weder meinen Verstand noch meine grammatikalischen Grundkenntnisse verloren. Doch mit diesem Spruch hat der werte Herr Schatz am Wochenende einfach den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn nachdem wir fleißig Bäder herausgeschlagen und Tapeten abgerissen haben, stand in unseren neuen vier Wänden der nächste Punkt auf der Agenda: Wollputz entfernen, den die Vorgänger auf Rauputz verteilt hatten. Verzeiht meine Ausdrucksweise: Das ist der größte Scheiß!

Wollputz mag in gewissen Farben eine nette Erfindung sein, denn er lässt sich einfach aufsprühen, macht damit wenig Arbeit und schnell was her. Doch wehe, wenn man ihn nicht mehr haben will! Dann wird es ekelig.

Wollputz entfernen
Eine Sauerei sondergleichen!
Vielleicht hätten wir ihn einfach dran gelassen, wenn er nicht an einigen Stellen abgebröckelt wäre. Doch so hatten wir keine andere Wahl und schrubbten am Sonntag wie die Weltmeister. Wollputz einweichen und mit Bürsten abtragen. Nachdem wir uns einige Zeit mit mäßig befriedigendem Ergebnis abgemüht hatten, machten wir durch Zufall oben genannte Entdeckung: Je feuchter, desto ab!

Wollputz entfernen: Mein Tipp

Daher mein Tipp für alle, die mal Wollputz von Rauputz abtragen müssen: Den Wollputz mit richtig viel Wasser einweichen. Nicht nur ein bisschen sprühen, sondern ordentlich tränken. Dann geht das alles sehr viel leichter. Zwar muss man nach jedem dritten Streich die Bürste ausschlagen bzw. ausspülen, aber wenigstens kommt man so mit überschaubarem Kraftaufwand recht schnell voran.

Für alle, die Wollputz auftragen möchten: Bedenkt, dass ihr das Zeug vielleicht irgendwann wieder loswerden wollt! Daher am besten auf glatte Wände aufbringen, denn hier kann man mit einem Spachtel arbeiten. Und den muss man nicht so oft reinigen.