Vorsicht bei einem Lagerfeuer – und sicherere Alternativen

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Zu Ostern waren schon die ersten Urlauber mit ihren Campingwagen unterwegs. Am kommenden verlängerten Wochenende werden die nächsten folgen. Dann noch Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam und der Sommer lockt Camping-Fans und Frischluftfanatiker vollends nach draußen. Am Abend allseits beliebt und besonders romantisch sind Lagerfeuer. Doch was sollte man beim Umgang mit offenem Feuer beachten? Und gibt es vielleicht Alternativen die sicherer und ebenso romantisch sind?

Der richtige Ort für ein Lagerfeuer

Zunächst einmal müssen wir uns im Klaren sein, dass Lagerfeuer in Deutschland eigentlich verboten sind. Dennoch gibt es hier und dort ausgewiesene Feuerstellen, an denen wir ein Lagerfeuer machen dürfen, z. B. auf Campingplätzen oder an Grillhütten. Hier darf man innerhalb bestimmter Grenzen ein Feuerchen entfachen – wie das genau geht, hatte ich in einem früheren Beitrag schon einmal beschrieben.

Wichtig ist jedoch immer, dass wir unser Feuervergnügen so sicher wie möglich gestalten. Also, keine brennbaren Materialien in der Nähe des Feuers abstellen, den Alkoholkonsum begrenzen und Kinder den richtigen Umgang mit dem heißen Element erklären! Und während einer Dürreperiode sollten wir selbst an freigegebenen Orten kein Lagerfeuer entzünden – zu gefährlich ist der Funkenschlag.

Alternativen zu einem richtigen Lagerfeuer

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sein romantisches Feuer in einer Feuerschale oder im Grill entfachen. Hier wird die heiße Glut aufgefangen, was das Lagerfeuer-Vergnügen sehr viel sicherer und damit entspannter macht. Je nach Ausführung eignen sich diese Schalen nicht nur für freie Plätze oder Camping-Parzellen, sondern auch für die heimische Terrasse. Allerdings können auch hier Funken fliegen, so dass selbst dieses Vorgehen im trockenen Sommer gefährlich werden kann. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man also auf jeden Fall immer Löschmaterial in der Nähe haben.

Doch wenn das Wetter mitspielt und alle umliegenden Gefahrenquellen beseitigt sind, brauchen wir nur noch etwas Stockbrot-Teig oder ein paar Marshmallows und einem wildromantischen Abend steht nichts mehr im Wege. Denn was gibt es Schöneres, als mit seinen Liebsten und Freunden am Lagerfeuer zu sitzen, Geschichten zu erzählen und dazu Selbstgeröstetes zu naschen?

Auf diese Weise sind auf Campingplätzen schon viele neue Freundschaften entstanden oder manche Verliebten zusammengekommen.