Reisekrankenversicherung: Braucht man die wirklich?

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Ich persönlich träume schon wieder vom nächsten großen Urlaub im Ausland – auch wenn der noch in weiter Ferne ist. Sonne, Strand und gute Laune. Doch was passiert, wenn sich ein Mückenstich entzündet, wir in einen Seeigel treten oder uns beim Rollerausflug das Bein brechen? Dann ist nicht nur die gute Laune im Eimer, sondern auch schnell die Urlaubskasse leer. Denn unsere heimische Krankenkasse kommt in den meisten Fällen nicht für die Kosten auf. Aus diesem Grund schließe ich immer eine Reisekrankenversicherung ab.

Reisekrankenversicherung: Leistungen, Sicherheit und Beiträge

Sicher, man kann sich nicht gegen alles versichern, doch man kann zumindest einige große Gefahren minimieren. Und als große Gefahr sehe ich beispielsweise an, in irgendeinem weit entfernten Land mit einer schweren Krankheit oder Verletzung festzustecken. Doch wenn ich eine Reisekrankenversicherung abgeschlossen habe, zahlt diese nicht nur meine Behandlungskosten vor Ort, sondern sorgt auch dafür, dass ich wieder zurück nach Deutschland komme.

Mit dieser Sicherheit im Rücken reise ich sehr viel entspannter und kann meinen Urlaub viel mehr genießen. Doch lohnt es sich wirklich, für dieses Sicherheitsgefühl Extra-Geld auszugeben? Denn schließlich passiert meistens ja doch nichts.

Meine Antwort lautet: Ja! Denn so teuer sind die Prämien für eine Reisekrankenversicherung nicht. Bisher habe ich immer rund 20 Euro gezahlt, war dafür aber ein ganzes Jahr lang abgesichert. Letztes Mal habe ich sogar noch eine Reiseunfallversicherung dazu gebucht – schließlich weiß ich, was für ein Tollpatsch ich bin.

Gebraucht habe ich weder die Reisekrankenversicherung noch die Reiseunfallversicherung. Habe ich die Ausgabe also bereut? Nein, denn ich weiß, dass ich manchmal viel mehr Geld für größeren Schwachsinn ausgebe. Da sind 20 Euro im Jahr für die eigene Gesundheit und Sicherheit keine schlechte Investition.

Reisekrankenversicherung: Mein Fazit

Eine Reisekrankenversicherung ist wie ein Regenschirm oder eine Sonnenbrille: Nehmen wir sie mit auf unseren Weg, brauchen wir sie ganz sicher nicht. Doch wehe, wie vergessen sie daheim …!