Die Asche meiner Mutter – die aufwühlende Kindheit von Frank McCourt

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Eines meiner aufwühlendsten Leseerlebnisse war ganz ohne Zweifel „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt. In diesem Buch beschreibt der Autor seine Kindheitserinnerungen – zuerst in den armen Vierteln New Yorks, danach im noch viel ärmeren irischen Limerick. Die Kindheit und Jugend Frank McCourts ist alles andere als ein Zuckerschlecken und der Leser fragt sich auf jeder Seite, wie aus dieser armen, kleinen, geschundenen Seele ein anständiger Kerl werden konnte. Eine spannende Reise mit immer wieder neuen Tiefpunkten und Ungerechtigkeiten.

Klappentext von „Die Asche meiner Mutter“

„Natürlich hatte ich eine unglückliche Kindheit; eine glückliche lohnt sich ja kaum. Schlimmer als die normale unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit, und noch schlimmer ist die unglückliche irische katholische Kindheit“, so beginnt Frank McCourt seine Erinnerungen an die armseligen Kinder- und Jugendjahre in den Slums von Limerick. In seinem Buch, geschrieben mit Humor und Sprachwitz, verbinden sich erschütternde Begebenheiten, skurrile Charaktere, tiefstes Elend und höchste Lebenslust.

Meine Meinung zu „Die Asche meiner Mutter“

Irisch, katholisch, bitterarm und noch dazu komplett lebensunfähig – dies ist meine Kurzbeschreibung für die beiden Eltern der irischen Großfamilie rund um Frank McCourt. Der Vater ein Trunkenbold, die Mutter zu beschäftigt mit der Trauer um ihre toten Kinder, dass sie die lebenden vergisst. „Die Asche meiner Mutter“ (Amazon-Link) ist eine erschütternde Reise durch eine niederschmetternde Kindheit.

Doch obwohl ich mich auf jeder Seite ärgerte und ereiferte, schwang doch immer Optimismus mit. Denn schließlich wusste ich, dass aus dem armen, kleinen Frank trotzdem etwas wurde. Ein starkes und unfassbar packendes Plädoyer für das Leben und ein Monument dafür, dass man es schaffen kann – egal woher man kommt. Allerdings auch kein Buch, das ich mich ein zweites Mal zu lesen im Stande sehe.