Film-Kritik zu ‚Gravity‘ mit Sandra Bullock

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Als ich die erste Vorschau von „Gravity“ sah, dachte ich mir: Tolle Bilder, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass man damit einen ganzen Film füllen kann. Gleich vorab kann ich euch berichten: Doch, man kann. Sogar sehr gut. Und ohne dass es langweilig wird. Dennoch stellt sich die Frage, ob „Gravity“ den Kritikerstimmen und Oscar-Nominierungen gerecht wird. Oder ist es wieder einer der hochgelobten Filme, die den Kritikern zwar schmecken, jedoch nicht dem Publikum?

Der Inhalt von „Gravity“

Die Astronauten Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) und Matt Kowalski (George Clooney) befinden sich gerade im Außeneinsatz am Weltraum-Teleskop Hubble, als ein russischer Satellit zerstört wird. Dessen Trümmerteile treffen andere Satelliten und lösen eine Kettenreaktion aus. Das Space Shuttle und der Satellit werden in der Folge getroffen und Stone wird ins Weltall geschleudert. Kowalski gelingt es zwar, sie zurückzuholen – doch als sie zum Shuttle zurückkehren, müssen sie feststellen, dass dieses unbrauchbar ist und sie die einzigen Überlebenden sind. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zur Raumstation ISS. Sie müssen schnell einen Weg zurück auf die Erde finden, denn die Trümmerteile umkreisen den Erdball mit einer enormen Geschwindigkeit. Und werden bald wieder auf sie treffen.

Meine Meinung zu „Gravity“

Für zehn Oscars war Gravity (Blu-ray) nominiert; bekommen hat er dann „nur“ sieben. Doch diese sieben hat er durchaus verdient. Denn die Bilder und Effekte des Films können sich absolut sehen lassen. Und dies sage ich, obwohl ich ihn nur auf einem normalen Fernseher gesehen habe. Wie krass müssen die 3D-Effekte erst im Kino gewesen sein?! Die Kamerafahrten durch das All, hinein in Sandra Bullocks Helm und wieder zurück sind wirklich atemberaubend und der Zuschauer meint tatsächlich, die unendlichen Weiten des Weltalls zu spüren – mit samt all seinen Gefahren. Von den Bildern her also ein absoluter Hochgenuss!

Dennoch kann ich nicht ganz den Hype verstehen, der um diesen Film gemacht wurde. Sicherlich ist „Gravity“ ein sehenswertes Kinoabenteuer, jedoch nicht einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Daher geht es meiner Ansicht nach vollkommen in Ordnung, dass er nicht den Oscar für den besten Film bekommen hat. Dafür fehlte es mir doch etwas an Tiefgang.

Der Trailer zu „Gravity“


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