Was taugt als guter Ei-Ersatz? Drei Alternativen.

Print Friendly

Vegane Küche ist voll im Trend. Auch ich habe schon einiges in diesem Bereich ausprobiert, doch stellt einen vieles vor mittelschwere Probleme: Wie überbacke ich eine Lasagne, wenn ich keinen Parmesan verwenden darf? Und wie backe ich einen Kuchen ohne Eier? Heute widmen wir uns der letzteren Frage, denn Eier brauchen wir sehr oft – doch ist es überhaupt kein Problem ohne Eier zu backen, wenn sich veganer Kaffeebesuch ankündigt.

Heute berichte ich euch von den drei Selbstversuchen, die ich in puncto Ei-Ersatz bisher unternommen habe. Zwei mit sehr guten Resultaten – eines mit weniger leckerem Ergebnis.

Ei-Ersatz: Banane

Gerade für Süßspeisen und Kuchen eignen sich Bananen als sehr guter Ei-Ersatz. Hierbei ersetzt eine Banane zwei Eier bzw. eine halbe Banane ein Ei. Jedoch muss man sich darüber im Klaren ein, dass das Ergebnis ganz eindeutig einen Bananengeschmack annimmt. Bei Muffins ist das kein Problem, bei einem kräftigen Schokoladenkuchen indes schon. Außerdem wichtig: Die Bananen gleichmäßig zerquetschen und darauf achten, dass keine Klümpchen bleiben! Denn diese Brocken stören im fertigen Kuchen.

Ei-Ersatz

Ei-Ersatz: Pulver

Daneben habe ich sehr gute Erfahrungen mit Ei-Ersatz in Pulverform gemacht. Dieses gibt es im Reformhaus und in Naturkostläden. Einfach das Pulver laut Packungsanleitung mit Wasser mischen – besonders leicht geht das mit einem Milchaufschäumer-Besen. Danach die „Ei-Masse“ entsprechend dem Rezept weiterverarbeiten. Dieses Pulver hat den großen Vorteil, dass man es auch für herzhafte Speisen benutzen kann. Omeletts, Quiches und Rühreier schmecken damit jedoch nicht.

Ei-Ersatz: Apfelmus

Laut einer Seite im Internet soll man ein Ei auch wunderbar durch 80 Gramm Apfelmus ersetzen können. Einzig eine „dezente Säure“ soll im Ergebnis erkennen lassen, dass man Apfelmus anstatt Eiern verwendet hat. Das ist jedoch kompletter Humbug!

Wahrscheinlich klappt der Trick, wenn man nur 40 Gramm Apfelmus anstatt der empfohlenen 80 Gramm nimmt. Doch mit den 80 Gramm wurden alle meine Versuchskuchen zu einem klebrigen Matschberg, den selbst Klebkuchen-Freunde wie ich nicht hinunterbekommen. Daher kann ich diese Form des Ei-Ersatzes nicht empfehlen.