Weight Watchers: Punkte zählen für die Figur

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Seit dem 23. Januar mache ich Diät. Teils weil ich gezielt ein paar Pfunde loswerden will, teils weil ich meine Ernährung umstellen möchte. Nun bin ich ein Genussmensch, der nur ungern auf Leckerlis verzichtet – was natürlich alles andere als diätförderlich ist. Doch gibt es eine Form, bei der man tatsächlich nicht auf Schokolade verzichten muss und sich auch sonst etwas gönnen darf. Die Rede ist von den guten, alten Gewichtsguckern, den Weight Watchers.

Weight Watchers: Mein Selbstversuch

Schon vor einigen Jahren hatte ich das Konzept einmal ausprobiert. Damals war das einfach: Die Liste mit den Lebensmitteln hatte ich von einer Freundin bekommen, die sie wiederum von der Freundin einer Freundin hatte. So einfach geht das heute aber nicht mehr, denn um eben dieser unerlaubten Listenweitergabe Einhalt zu gebieten, haben die Weight Watchers ihr System umgestellt.

Gedämpfter Fisch & Gemüse
Gedämpfter Fisch & Gemüse

Früher haben wir noch Punkte gezählt, heute sind es ProPoints. Das Tolle an diesen ProPoints ist, dass viel mehr Lebensmittel mit 0 Punkten bewertet werden, z. B. Bananen. Außerdem gibt es viele Weight-Watchers-Fertigprodukte im Supermarkt, die das Zählen erleichtern. Allerdings lässt sich das neue System nicht mit dem alten kombinieren oder wenigstens umrechnen. Somit bringen mir die älteren, käuflich erworbenen Weight-Watchers-Kochbücher in meinem Schrank gar nichts. Ärgerlich!

Aus diesen Gründen meldete ich mich regelgerecht bei den Weight Watchers an. Die Startgebühr von 50 Euro sparte ich mir, da gerade eine Aktion lief – wenn ich sie hätte zahlen müssen, hätte ich wahrscheinlich dankend abgelehnt. Doch die knapp 17 Euro im Monat und die Laufzeit von drei Monaten waren ok, um einmal hinein zu schnuppern. Und daher schnuppere ich nun fleißig seit gut fünf Wochen.

Zu den Treffen gehe ich nicht, jedoch nutze ich die tolle Weight-Watchers-App. Hier finde ich tausende Nahrungsmittel und kann sogar nach Markennamen suchen. Super einfache Handhabung und die App übernimmt das Rechnen – nicht nur bei den Punkten, sondern auch beim Gewichtsverlauf.

Weight Watchers: Meine Einschätzung nach fünf Wochen

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Mozzarella-Tomaten-Hühnchen

Am Anfang dachte ich noch: weniger hilft viel. Also habe ich meine täglichen Punkte gar nicht aufgebraucht. In der ersten Woche funktionierte das wunderbar und ich nahm auf einen Schlag 1,6 Kilogramm ab. Doch dann kam die zweite Woche und am Ende dieser stand lediglich ein Minus von 0,1 Kilogramm zu Buche – dabei hatte ich die Woche über bestimmt 20 Punkte eingespart. Vom Wochenbonus ganz zu schweigen. Also verfolgte ich von nun an eine andere Strategie: Essen, was täglich erlaubt ist!

Dies bescherte mir in Woche drei ein Minus von 0,8 Kilogramm und in Woche vier wieder eine kleine Pause (-0,1 Kilogramm – allerdings hatte ich am Vorabend des Wiegetages ordentlich gegessen und auf keinen Punkt geschaut).

Nun sind fünf Wochen vergangen und insgesamt habe ich 3,5 Kilogramm verloren. Fehlen nur noch 2,2 Kilogramm und ich habe mein Wunschgewicht erreicht. Doch wie geht es danach weiter?

Toll wäre es ja, wenn ich eine Liste der Nahrungsmittel hätte, so dass ich auch später immer wieder überprüfen kann, wie sich ein Croissant oder ein Wiener Würstchen auf mein imaginäres Punktekonto auswirken. Habe ich aber nicht. Denn diese Büchlein gibt es nur auf den Treffen, die extra kosten. Muss ich mir noch überlegen, ob ich das noch investieren will …

Weight Watchers: Mein Fazit

Das Weight-Watchers-Konzept funktioniert. Man nimmt stetig ab, ohne zu hungern und wird sich bewusst, was man seinem Körper mit manchen Lebensmitteln antut. Daher bringt diese Diät nicht nur kurzfristige Erfolge, sondern sorgt langfristig für eine Ernährungsumstellung. Zwar kostet der Spaß ein bisschen was, doch meine Gesundheit ist mir das wert.