Vorsorge und erste Hilfe bei Reiseübelkeit

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Als Kind litt ich ganz extrem unter Reiseübelkeit. Bei jeder noch so kurzen Autofahrt wurde mir sofort schlecht. Seitdem ich selbst fahre, hat sich das gebessert. Doch vertrage ich kurvige Strecken immer noch nicht, wenn ich hinten sitzen muss. Zugfahrten haben mir dagegen noch nie etwas ausgemacht und im Flugzeug habe ich eher Angst als Übelkeit. Seereisen sind da schon wieder ein anderes Thema … Heute habe ich für euch einige Methoden, mit Reiseübelkeit umzugehen.

Vorsorge bei Reiseübelkeit

Wer unter Reiseübelkeit leidet, sollte vor einer Reise keine schweren Sachen essen und Getränke mit Kohlensäure vermeiden. Auch eine alkoholische Beruhigung vor Reiseantritt wirkt kontraproduktiv. Zudem sollten wir während der Fahrt auf derartige Speisen und Getränke verzichten.

Reiseübelkeit,Vorsorge,HilfeDaneben kann man mit Medikamenten oder natürlichen Mitteln vorbeugen: So gibt es in Apotheken Tabletten, Kaugummis oder Pflaster, die Reiseübelkeit bekämpfen. Gerade die Tabletten kann ich empfehlen – die haben mir in der Pubertät manchen Ausflug möglich gemacht. Als natürliches Mittel hilft Ingwer gegen Übelkeit auf Reisen. Egal ob in Pulverform, Kapseln oder Keksen.

Für unseren Bootsausflug entlang der Na Pali Coast hatte ich mir seinerzeit sicherheitshalber ein Sea Band geholt – ein Armband mit Akkupunkturpunkten, das der Reiseübelkeit entgegenwirken soll. Ob es geholfen hat, vermag ich nicht zu sagen, denn ich hatte zusätzlich auch Reisetabletten genommen. Schlecht geworden ist mir jedoch nicht. Also, ein Erfolg.

Die richtige Platzwahl bei Reiseübelkeit

Im Auto sollte man vorne sitzen, wenn man zu Übelkeit neigt. Im Flugzeug am Fenster mit Blick auf die Tragflächen – wenig spektakulär, aber wenigstens schaukelt es hier nicht so sehr. Auf einem Schiff bietet sich die Mitte an, am besten an Deck, wo etwas frische Luft weht. Und im Zug sollte man sich in jedem Fall einen Platz in Fahrtrichtung suchen, am besten am Fenster mit Weitblick.

Reiseübelkeit während der Fahrt bekämpfen

Wie schon erwähnt: Ingwer knabbern beruhigt den Magen. Außerdem sollten wir wenn möglich für frische Luft sorgen. Im Auto ist das wohl kein Problem, im Flugzeug schon eher. Doch hier kann es helfen, kurzzeitig das Gebläse anzustellen. Ansonsten sollten wir aus dem Fenster blicken und weit entfernte Dinge betrachten. Lesen oder mit dem Handy spielen ist absolut tabu für Menschen, die zu Reiseübelkeit neigen. Daher auf langen Reisen auf Hörbücher ausweichen oder noch besser: schlafen!


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