Rezept des Monats: Leichte Kohlsuppe mit Pepp

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Die fetten Tage sind vorbei. Und ganz ehrlich: Ich bin erleichtert. Denn so gerne ich Lebkuchen, Schokolade und Marzipan auch mag – so froh bin ich momentan, dass ich das Zeug nicht mehr sehen muss. Jetzt wird es Zeit, die guten Vorsätze in Angriff zu nehmen. Hand aufs Herz: Wie viele von euch wollen im neuen Jahr eine Diät machen? Ich gehöre dazu und habe zu diesem Zweck neulich eine wunderbare Kohlsuppe gekocht.

Man sieht es ihr zwar nicht an; doch eine Kohlsuppe kann richtig satt machen. Und dies ganz ohne Fleischzusatz, Kartoffel- oder Nudeleinlage. Dabei ist sie ohne viel Aufwand gemacht und reicht in einem Zwei-Personen-Haushalt locker für drei Tage.

Zutaten für die Kohlsuppe

  • 1 kg Kohl (Spitzkohl oder Weißkohl)
  • 2 Päckchen Suppengrün
  • 2 große Gemüsezwiebeln
  • 3 EL Tomatenmark
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Cayenne-Pfeffer
  • Chiliflocken
  • Ingwer, gemahlen
  • Curry

Zubereitung der Kohlsuppe

  1. Die Zwiebeln in gefällige Stücke schneiden und in einem extragroßen Topf mit etwas Fett anschwitzen.
  2. Das Suppengrün waschen, putzen, klein schneiden und dazu geben.
  3. Den Kohl raspeln oder in feine, kurze Streifen schneiden und über das andere Gemüse schichten.
  4. Tomatenmark dazugeben.
  5. Alles mit Wasser auffüllen, so dass der Kohl und das Gemüse gerade so bedeckt sind.
  6. Für ein paar Minuten kräftig aufkochen lassen und dann eine gute halbe Stunde bei niedriger Hitze weiter köcheln lassen.
  7. Abschließend mit Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und den anderen Gewürzen abschmecken, so dass die Suppe eine feurige Schärfe bekommt.

Wer mag, kann der Kohlsuppe auch noch Kümmel zugeben. Dieser ist gut für die Verdauung – jedoch nicht jedermanns Sache. Mir hat die Suppe auch ohne Kümmel ganz hervorragend geschmeckt.

Mit dieser Kohlsuppe nehmen wir extrem wenige Kalorien zu uns, weshalb sie gut in jede Diät passt. Aber Vorsicht: Bei dem einen oder anderen könnte es danach gehörig im Magen-Darm-Geschoss rumpeln. Daher sollte man nach dem Essen vielleicht nicht unbedingt mehr ins Kino gehen. 🙂