Und schon wieder neue Briefmarken bei der Post

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Gerade einmal ein Jahr ist es her, dass ich von einem neuen Porto für Briefe und andere Postsendungen berichten musste. Doch da der lieben Deutschen Post die Mehreinnahmen aus dieser Erhöhung so gut gefallen haben, hat sie ihre Preise zum 01.01.2014 gleich noch einmal erhöht. Nach 55 Cents im Jahr 2012 und 58 Cents im Jahr 2013 kostet der Standardbrief nun also glatte 60 Cents. Hier eine Übersicht über das neue Porto der Post.

  bis 31.12.2013 ab 01.01.2014
Standardbrief bis 20 Gramm 0,58 Euro 0,60 Euro
Einschreiben 2,05 Euro 2,15 Euro
Einwurf-Einschreiben 1,60 Euro 1,80 Euro

Abstandhalter

Beim Standardbrief hat die Post also 3 Prozent aufgeschlagen. Das hört sich moderat an, jedoch muss jeder von uns immer mal wieder solch einen normalen Brief verschicken. Daher betrifft diese Steigerung uns alle und die Post wird infolge der riesigen Masse in dieser Sparte nun schön viel Geld scheffeln.

Die Erhöhung beim Porto für Einschreiben fällt mit 5 Prozent schon etwas höher aus, wird jedoch nicht so viele Menschen betreffen. Letzteres gilt auch für das Einwurf-Einschreiben. Doch ist das tatsächlich eine Ausrede dafür, dass sich die Post hier einen satten Zuschlag von 12,5 Prozent gönnt?

Sicherlich werden uns diese 20 Cents nicht groß belasten – wann verschicken wir schon mal ein Einschreiben?! Trotzdem ist das eine deftige Erhöhung, die wir einfach schlucken müssen, da unsere liebe Post de facto immer noch ein Monopol in Deutschland besitzt.

Ich stelle mir gerade vor, was passieren würde, wenn ich einfach mal so meine Preise um 12 Prozent anheben würde. Ohne meine Leistungen zu verbessern und ohne erkennbaren Grund. Was würden meine Kunden da sagen? Sie würden fragen, ob ich eigentlich noch ganz sauber in der Birne bin und dann zu einem anderen Redakteur gehen. Denn ich bin leider kein Monopolist und muss mich daher an die Spielregeln halten. Macht mir nichts aus – wäre nur schön, wenn die Spielregeln auch für alle anderen Dienstleister gelten würden.