Eine „Bucket List“ für die Feiertage

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Wisst ihr, was eine Bucket List ist? In meinem anderen Blog beschwere ich mich ganz gerne einmal über zu viele unnötige englische Begriffe in der deutschen Sprache. Doch für den Begriff „Bucket List“ habe ich bisher noch keinen schönen, sinnvollen Ersatz gefunden. Im Film Das Beste kommt zum Schluss mit Jack Nicholson und Morgan Freeman wird dieses Wort mit „Löffelliste“ übersetzt – denn auf dieser Liste steht, was die beiden machen wolle, bevor sie den Löffel abgeben. Das trifft vielleicht für diesen Film zu, jedoch gibt es auch viele Bucket Lists, die nicht zwangsläufig einen baldigen Tod nach sich ziehen. Gott sei Dank!

So gibt es beispielsweise Listen mit 30 Büchern, die man vor seinem 30. Geburtstag gelesen haben sollte. Oder mit Dingen, die man vor seiner Hochzeit gemacht haben sollte. Es gibt sogar Bücher mit 1000 Orten oder Rezepten, die man in seinem Leben besuchen oder ausprobieren sollte. Und es gibt kurzfristige Bucket Lists, wie z. B. diese hier:

Zehn Dinge, die ich an den Weihnachtstagen tun sollte

  1. Mindestens einmal ausschlafen.
  2. Ohne Reue oder schlechtes Gewissen Selleriesalat und Entenbraten essen – denn diese beiden Sachen gibt es nur einmal im Jahr.
  3. Einen langen Spaziergang machen.
  4. Mindestens einen kitschigen Weihnachtsfilm anschauen.
  5. Den „Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm aufsagen.
  6. Mindestens ein Päckchen wild aufreißen, anstatt die Klebestreifen vorsichtig zu lösen.
  7. Weihnachtslieder summen oder singen – egal, wie schief es sich anhört.
  8. NICHT AN DIE ARBEIT DENKEN! DEN COMPUTER AUS LASSEN! KEINE LISTEN SCHREIBEN!
  9. Auch mal unterm Tag ein Nickerchen machen.
  10. Einfach mal faul sein!

Macht euch doch auch mal eine kleine Liste mit schönen Dingen, die ihr über die Feiertage gerne tun würdet! Aber achtet darauf, dass das Erledigen nicht in Arbeit oder Stress ausartet!