(Keine) Weihnachten mit Miss Marple und Hercule Poirot

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Agatha Christie. Zwei Kurzgeschichten mit ihren beiden Vorzeigehelden Hercule Poirot und Miss Marple. Und das alles in der Vorweihnachtszeit. Für Faule als Hörbuch. Kann es etwas Stimmungsvolleres geben? Ja, es kann! Denn mit Weihnachten haben diese beiden Kurzgeschichten genauso wenig zu tun, wie schon Agatha Christies Roman Hercule Poirots Weihnachten. Nichtsdestotrotz sorgt die erfolgreichste Kriminalautorin aller Zeiten für Kurzweil.

Klappentext von „Weihnachten mit Miss Marple und Hercule Poirot“

Hercule Poirot ertappt einen Juwelendieb unterm Weihnachtsbaum und er klärt den Mord an einer jungen Frau, die im Weihnachtsexpress gefunden wird. Für Miss Marple wird die Vorweihnachtszeit nicht besinnlich sondern aufregend, denn sie überführt einen Ehemann, der seine junge Frau getötet hat.

Meine Meinung zu „Weihnachten mit Miss Marple und Hercule Poirot“

Naja, unterm Weihnachtsbaum werden hier keine Juwelen geraubt und der Weihnachtsexpress ist ein ganz normaler Zug, der zufällig auch zur Weihnachtszeit verkehrt. Aber sei’s drum! Die beiden Geschichten sind hübsch konstruiert, wenn auch der Mörder bei Miss Marple schon von vornherein bekannt ist. Für Agatha Christie ungewöhnlich, doch die Aufklärung ist dadurch nicht minder interessant.

Das zweigeteilte Hörbuch Weihnachten mit Miss Marple und Hercule Poirot ist ein netter Lückenfüller zwischen Weihnachtsessen und Weihnachtskaffee. Das Miträtseln aktiviert „die kleinen grauen Zellen“ und verbrennt sogar ein paar Kalorien. Dabei muss niemand Angst haben, dass die Morde aufs Gemüt drücken, denn diese Krimiunterhaltung ist sehr seicht – dem einen oder andern vielleicht zu seicht.