Film-Kritik: Tatsächlich … Liebe ist überall

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Vor zwei Jahren habe ich den Film „Tatsächlich … Liebe“ in die Top 10 meiner Weihnachtsfilme gewählt. Und an dieser Einschätzung hat sich nichts geändert. Denn als ich ihn mir neulich wieder angesehen habe, musste ich immer noch an den gleichen Stellen schmunzeln bzw. schniefen. Mein Tipp für euch alle lautet daher: Ansehen! Wer nicht gleich in die DVD oder Blu-ray investieren will, kann ihn sich dieses Jahr auch im Fernsehen angucken: Das ZDF zeigt diesen wunderschönen Weihnachtsfilm bzw. Liebesfilm an Heiligabend um 23.20 Uhr. Und wiederholt ihn für alle Nachteulen noch einmal um 2.55 Uhr.

Der Inhalt von „Tatsächlich … Liebe“

London in der Vorweihnachtszeit. Viele Menschen, die alle in irgendeinem Zusammenhang zu einander stehen, haben auf ihre Weise mit der Liebe zu kämpfen. Juliet und Peter sind frisch verheiratet – doch das junge Glück wird von Peters eifersüchtigem, bestem Freund Mark überschattet. Daniel hat seine Frau verloren, doch unterstützt seinen Stiefsohn Sam voller Tatendrang dabei, dessen große Liebe Joanna für sich zu gewinnen. John und Judy lernen sich bei der Arbeit kennen: beim Dreh eines Porno-Films. Sarah ist verliebt in Karl – doch einem anderen Menschen treu ergeben und zutiefst verpflichtet. Der Rockstar Billy Mack verkauft seine Seele für ein Comeback und übersieht dabei fast den wichtigsten Menschen in seinem Leben. Der neue Premierminister David verguckt sich in seine hübsche Assistentin Natalie und meint, darüber seine politischen Pflichten zu vergessen. Harry und Karen sind seit Jahren verheiratet und kämpfen gegen die Alltagslangeweile. Mit Folgen. Und auch die beiden in der Liebe glücklosen Jamie und Colin finden ihr Glück. Wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise.

Meine Meinung zu „Tatsächlich … Liebe“

Es gibt viele schlechte Episodenfilme. Doch „Tatsächlich … Liebe“ gehört ganz sicher nicht dazu. Das weihnachtliche London liefert eine tolle Kulisse, die Geschichten sind liebevoll miteinander verwoben und beleuchten die Liebe in all ihren Facetten, mit Höhen und Tiefen, ihren Glanzpunkten und ihren Schwächen. Und die hochkarätige Besetzung tut ihr übriges. Nirgendwo sonst hat man all diese Namen in einem Film vereint: Hugh Grant, Liam Neeson, Keira Knightley, Colin Firth, Emma Thompson, Alan Rickman, Laura Linney, Heike Makatsch, Billy Bob Thornton, Bill Nighy, Claudia Schiffer, Rowan Atkinson, Martin Freeman u. v. m.

Dieser Film ist für frisch verliebte Paare ebenso geeignet wie für langjährig Verheiratete. Singles schöpfen neue Hoffnung und der DVD-Abend mit den Mädels wird noch lustiger – bei erhöhtem Taschentuchverbrauch. Wunderschön, romantisch, britisch und trotz seines zarten Alters bereits ein Weihnachtsklassiker!

Trailer für „Tatsächlich … Liebe“



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