Weihnachts-Bäckerei: Alkohol im Fertig-Plätzchenteig

Print Friendly

Kurz vor Feierabend möchte ich an dieser Stelle noch eine kurze Warnung herausgeben. Am vergangenen Wochenende hat meine Mutter zusammen mit meiner kleinen Nichte Weihnachtsplätzchen gebacken. Da sich Kinder bekanntlich nur für das Ausstechen und Anmalen interessieren, wollte sie der Maus das langweilige Zusammenrühren ersparen und kaufte einen fertigen Plätzchenteig, und zwar den „Frischen Haselnuss-Mürbteig“ der Marke „Tante Fanny“. Zu essen bekam ihn meine Nichte jedoch nicht.

Plätzchen-Teig2 © Sandra SchwarzDenn durch einen komischen Geruch irritiert, studierte meine Ma die Zutatenliste und fand darin unter anderem die Zutat „Ethylalkohol“. Nun sind wir alle keine Chemiker und können nicht einschätzen, ob man diesen Alkohol für die Haltbarkeit oder irgendeine Backeigenschaft braucht. Auch die Menge konnten wir auf Grundlage der Angaben nicht abschätzen. Doch haben wir alle schon einmal gehört, dass Alkohol und Kleinkinder nicht die beste Kombination sind. Daher bekam meine Nicht einen 100-Prozent-Alkohol-freien Pfefferkuss mit Extra-Guss und Streuseln untergejubelt. Hat ihr auch geschmeckt und zum Glück bekam sie mit ihren zwei Jahren den Betrug noch nicht mit.

Uns Erwachsenen haben die fertigen Plätzchen übrigens gut geschmeckt. Doch frage ich mich immer noch, warum man Ethylalkohol in einen Keksteig geben muss. Kann mir das einer von euch beantworten?


Comments are closed.