Top 10: Meine Lieblings-Hitchcock-Filme

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Die Tage werden kürzer. Draußen wird es kalt und ungemütlich. Genau die richtige Zeit, um sich zuhause in eine Decke einzuwickeln und alte Hollywood-Klassiker zu schauen. Wer sich dabei etwas gruseln möchte, könnte den guten alten Sir Alfred Hitchcock hinzuziehen. Einer seiner 53 Spielfilme wird schon passen und eine gute Gelegenheit bieten, sich ganz eng aneinander zu kuscheln. Ich persönlich finde nicht alle seine Filme gelungen – doch Klassiker sind sie allemal, so dass sie schon deshalb keine Zeitverschwendung sind. Hier meine Top 10 (wobei ich nicht alle Hitchcock-Filme kenne).

Platz 10: Frenzy & Cocktail für eine Leiche

Den letzten Platz teilen sich Frenzy* und Cocktail für eine Leiche*. Beide Filme habe ich nur einmal gesehen, jedoch konnten sie mich nicht überzeugen. Beim ersten wagte Hitchcock etwas Neues und war sehr viel brutaler in seiner Darstellung – was mir selbstredend nicht zusagte. Im zweiten wirkte zwar James Stewart mit, doch fühlten sich die gerade einmal 77 Minuten sehr viel länger an.

Platz 9: Vertigo – Aus dem Reich der Toten

Vertigo2 © Sandra SchwarzWieder James Stewart, dieses Mal im Zusammenspiel mit Kim Nowak. Vertigo – Aus dem Reich der Toten* ist ein äußerst langatmiger Film, den ich mir neulich nur wieder angesehen habe, weil er in San Francisco spielt und ich das Hotel gesucht habe, in dem wir auf unserer letzten Reise eine Nacht verbracht haben. Stimmt, ist tatsächlich zu sehen. Damit ist mein Vertigo-Bedarf erst einmal gedeckt.

Platz 8: Die Vögel

Hochgelobt, doch meiner Ansicht nach auch eher unspektakulär: Die Vögel*. Sicherlich ist der Film unter künstlerischen Gesichtspunkten eine klasse Leistung – doch wenn ich mir einen Film ansehe, lege ich mehr Wert auf Unterhaltung.

Platz 7: Der unsichtbare Dritte

Deutlich mehr Unterhaltungswert bietet hier schon Der unsichtbare Dritte*, in dem Cary Grant nach einer Verwechslung quer durch die Vereinigten Staaten gejagt wird. Die Jagdszene mit dem Doppeldeckerflieger im Kornfeld ist wohl ebenso berühmt, wie der Showdown auf dem Mount Rushmore.

Platz 6: Marnie

Wieder etwas langsamer geht es bei Marnie* zu. Jedoch fesselt mich dieser Film, weil man bis zum Ende nicht weiß, worin Marnies Geheimnis besteht. Und dieses Ende hat es wirklich in sich!

Platz 5: Psycho

Das berühmteste Werk von Sir Alfred Hitchcock schafft es in meiner Rangliste nur auf Platz 5. Psycho* startet sehr bedächtig, nimmt jedoch Fahrt auf und gipfelt in einer psychologischen Talfahrt der Extraklasse.

Platz 4: Der Mann, der zuviel wußte

Zwei meiner Lieblingsschauspieler in einem Film: Bingo! James Stewart als Der Mann, der zuviel wusste* und Doris Day als seine Frau, die mit „Que Sera, Sera“ den Oscar gewann und einen Evergreen der Musikgesichte schaffte. Ach ja: Und die Jagd nach den Entführern ihres Sohnes ist auch sehr spannend.

Platz 3: Bei Anruf Mord

Niederträchtig, skrupellos und nachhaltig – das ist die kurze Zusammenfassung von Bei Anruf Mord*. Eine schwache Ehefrau. Ein rachsüchtiger Ehemann. Ein Mord, bis ins kleinste Detail geplant. Und doch kommt alles ganz anders.

Platz 2: Über den Dächern von Nizza

Über den Dächern von Nizza* besticht durch eine wunderbare Kulisse, eine spannende Kriminalgeschichte mit überraschenden Wendungen, einen smarten Cary Grant und eine atemberaubend schöne Grace Kelly. Zum immer und immer wieder sehen!

Platz 1: Das Fenster zum Hof

Fragt mich nicht, warum! Aber Das Fenster zum Hof* war schon immer mein absoluter Lieblingsfilm von Sir Alfred Hitchcock – wobei ich auch die fünf vorherigen nicht missen möchte. Vielleicht liegt es daran, dass der Film nur in einem Raum spielt, jedoch Einblicke in die Lebensräume und Lebenswelten vieler Menschen liefert. Vielleicht liegt es an der wieder einmal makellosen Grace Kelly oder dem leicht trotteligen James Stewart. Vielleicht aber auch einfach nur daran, dass der olle Hitch sein Handwerk beherrschte wie kein zweiter.

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