Kleine Finanz-Serie: Was ist eigentlich … Festgeld?

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Am Mittwoch war Weltspartag und viele Kinder haben ihre Ersparnisse des vergangenen Jahres in die Banken und Sparkassen getragen. Für gewöhnlich packen sie es auf ihr Sparbuch. Manche Großeltern oder Paten der Kleinen haben darüber hinaus einen festen Betrag angelegt, der dem Kind zu einem bestimmtem Zeitpunkt ausgezahlt wird. Dieses Geld könnte beispielsweise als Festgeld angelegt sein.

Festgeld wird auch Termingeld genannt, weil man dieses Geld fest bis zu einem bestimmten Termin anlegt. Wie der Name schon sagt, wird eine feste Geldsumme auf einem Konto fest geparkt und kann für gewöhnlich nicht abgebucht werden. Die Laufzeit variiert zwischen wenigen Tagen und zehn Jahren – wird jedoch immer im Vorfeld bestimmt. Da die Bank verlässlich mit diesem Geld planen und arbeiten kann, gewährt sie für diese Form der Geldanlage meist höhere Zinsen als beispielsweise für Sparbücher oder Tagesgeldkonten.

Der Sparer hat dadurch folgende Vorteile:

  • hohe Sicherheit
  • bessere Zinsen
  • verlässliche Planung

Jedoch gibt es auch einen entscheidenden Nachteil: Man kommt nicht mehr an sein Geld heran – oder nur mit viel Aufwand und finanziellen Einbußen. Daher sollte man immer nur das Geld anlegen, das man tatsächlich nicht braucht. Momentan dürfte sich ein Investment jedoch nicht lohnen, da die Zinsen sehr niedrig sind. Und welcher Sparer will sich solche Zinsen schon für die nächsten Jahre sichern?

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