Wie mache ich mein Auto winterfest? So!

Print Friendly

Liebe Leute, der Oktober ist fast vorbei! Das Herbstlaub verwandelt Straßen und Gehwege in rutschige Abenteuerspielplätze und im Süden Deutschlands gab es vergangene Woche schon den ersten Wintereinbruch – inklusive Straßensperren und schneefrei für die Schüler. Auch wenn wir uns wie besessen an den Sommer klammern und die Temperaturen für die kommenden Tage gar nicht so schlecht aussehen: Der Sommer ist vorbei und der Winter steht knapp vor der Tür. Höchste Zeit, dass wir unser Auto winterfest machen!

Ein Auto winterfest zu machen, erfordert sehr viel mehr, als nur von Sommer- auf Winterreifen zu wechseln. Hier eine Übersicht:

Batterie-Check

Gerade im Winter streiken Batterien besonders gerne. Die kalten Temperaturen machen ihnen zu schaffen, so dass viele Autos nicht anspringen, wenn man am Morgen oder nach dem Wochenende zur Arbeit fahren will. Wer sich vor einer Panne schützen will, sollte alte Batterien vom Fachmann überprüfen lassen und ggf. ersetzen, bevor es kalt wird.

Winter-Ausrüstung zusammenstellen

Wenn die Batterie streikt, empfiehlt es sich immer, ein Starterkabel dabei zu haben. Dieses sollten wir im Winter also immer im Auto deponieren. Ebenso tun wir gut daran, schon frühzeitig Eiskratzer und Handfeger im Auto zu verstauen – man weiß nie, wann der erste Wintereinbruch kommt. In besonders schneereichen Gegenden empfehlen sich zudem Schneeketten.

Forstschutz von innen

Eingefrorene Wischeranlagen sind bei Eis und Schnee nicht nur unpraktisch, sondern auch supergefährlich. Daher sollten wir so früh wie möglich Wischerwasser einfüllen, das auch bei Minusgraden flüssig bleibt. Ebenso sollten wir unseren Frostschutz im Kühlwasser prüfen. Auch schadet es nichts, vor dem Winter noch einmal Motoröl nachzufüllen. Sicher ist sicher.

Sehen und gesehen werden

Der Winter ist nicht nur kalt – er ist auch dunkel. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, dass unser Licht am Auto funktioniert. So nehmen uns andere Verkehrsteilnehmer besser wahr und auch wir sehen Hindernisse rechtzeitig. Daher sollten wir vor dem Einbruch des Winters unsere Scheinwerfer überprüfen.

Das Wichtigste: die Winterreifen

Wer faul ist, zwei linke Hände oder wenig Zeit hat, kann seine Winterreifen schnell in der Werkstatt seines Vertrauens aufziehen lassen. Das Gute daran ist, dass hier auch gleich der Reifendruck überprüft wird. Zudem kann man seine Sommerreifen richtig einlagern lassen. Eine Alternative zu diesem Vorgehen ist, seine Reifen selbst zu wechseln. Wie dies geht, habe ich in einem früheren Beitrag schon einmal erklärt. An diesem Vorgehen hat sich nichts geändert, so dass Sparfüchse hier immer noch den einen oder anderen Euro festhalten können. In unserem digitalen Zeitalter müssen sie noch nicht einmal mehr einen Fachhändler aufsuchen, um Reifen zu kaufen – sie können sich ganz einfach im Internet über Hersteller und spezielle Reifen informieren, beispielsweise von Cooper, ihre Auswahl treffen und per Mausklick bestellen.

Professioneller Einstieg

All diese Maßnahmen bringen nicht viel, wenn wir nicht in unser Auto steigen können. Wer keine Zentralverriegelung mit Fernbedienung hat, sollte sich daher rechtzeitig Enteisungsspray für das Türschloss besorgen – und dieses nicht im Auto verstauen! Apropos Tür: Türdichtungen werden bei kalten Temperaturen spröde und können brechen. Einen Schutz davor bieten Fettstifte.