Warum ich Kinderkrippen und Kindergärten toll finde

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Obwohl meine süße, kleine Nichte gefühlt gerade erst geboren wurde, geht sie nun schon seit einer guten Woche in die KiTa. Dem kleinen Spatz scheint es dort auch sehr gut zu gefallen, kann sie doch allerhand Schabernack anstellen, der zuhause nicht erlaubt ist. Damit ist sie kein Einzelfall. So erzählt meine Mama heute noch, wie auch ich frühmorgens in meinem Kinderwagen saß und vor Freude quietschte, weil ich endlich wieder in die Kinderkrippe durfte. Stellt sich die Frage: Sind Mütter und Väter tatsächlich Rabeneltern, wenn sie ihren Kleinen so viel Freude bereiten?

Ich habe meine eigene Meinung, was dieses Thema betrifft, wie weniger auf meinen Erfahrungen als Mutter beruht – denn ich bin keine Mutter. Vielmehr erinnere ich mich an meine eigene Zeit im Kindergarten zurück, lese die eine oder andere Studie zu diesem Thema und schaue mir an, wie sich die Kinder in meinem Umfeld entwickeln. Und ganz ehrlich: Ich kann überhaupt nichts Schlimmes daran finden, wenn Eltern ihren Nachwuchs in eine KiTa, Kinderkrippe oder einen Kindergarten geben. Im Gegenteil!

Was können Kinder aus der KiTa und dem Kindergarten mitnehmen?

Kinderkrankheiten, Läuse und Erkältungen werden jetzt manche von euch sagen. Und ihr habt damit selbstverständlich Recht. Wer sich aus seinen sterilen vier Wänden herausbegibt, setzt sich zwangläufig Keimen, Bakterien und Krabbeltierchen aus. Doch was ist denn die Alternative? Die Kleinen vor jedem Einfluss beschützen und sich dann wundern, dass sie Allergien, jedoch keinerlei soziale Kompetenzen entwickeln?

Was haben wir auf der anderen Seite?

Ein kleines Kind, das bisher nur die Familie kannte. Nun geht es in die KiTa und erkennt, dass es keineswegs die einzige Prinzessin oder der einzige Prinz ist. Da gibt es noch viele andere, die bei Mama und Papa an erster Stelle stehen. Doch hier in der KiTa sind alle gleich. Die Erzieherin mag keinen von ihnen lieber und entscheidet neutral, wenn es Streitereien gibt. Eine ganz neue Erfahrung, das muss der kleine Mensch erst einmal einordnen.

Außerdem gehört ihm das Spielzeug nicht allein; er muss es mit anderen teilen. Igitt, wer hat denn so etwas erfunden? Doch schnell gewöhnt sich das Kindlein daran und merkt vielleicht sogar, dass es viel mehr Spaß macht, wenn man zusammen spielt. Basteln lernt es wie nebenbei und auch wenn Mama und Papa manchmal entsetzt gucken: Der Wortschatz erweitert sich wie von selbst. Der Krabbelkumpel kann auf einmal bis Zwanzig zählen und braucht keine Windel mehr? Cool, das will ich auch, denkt sich das ehemalige Prinzesschen – und Mama und Papa freuen sich über den positiven Einfluss.

Dann irgendwann wird es Zeit für das Kindchen, in die Schule zu gehen. Und spätestens jetzt erkennen Mama und Papa, wie gut dem Nachwuchs die Zeit im Kindergarten getan hat. Ihr Kind hat ein normales Sprachniveau, kann einen Stift halten und hat bereits gelernt, sich bei fremden Leuten zu benehmen. Es ist vorbereitet auf die strenge Zeit, die nun kommt. Und hat schon ganz viel für sein späteres Leben gelernt.

Niemand gibt sein Kind gerne her

Sicherlich ist es schwierig, sein eigen Fleisch und Blut in die Hände eines anderen zu geben. Doch wird dieser Zeitpunkt eines Tages sowieso kommen. Also, warum nicht früh anfangen und die Kleinen so viele eigene Erfahrungen wie möglich sammeln lassen? Wenn sie früh lernen, sich durchzusetzen oder Kompromisse einzugehen, kann das nicht schlecht für ihr späteres Leben sein.

Also kauft ein paar KiTa-Klamotten und packt die Tasche! Schließlich gibt es eine große Auswahl an Stramplern bei limango-outlet.de oder anderen Shops. Dann noch ein paar Windeln und Wechselklamotten dazu – und schon steht dem Großwerden mit Gleichaltrigen nichts mehr im Wege. Eure Kinder werden es euch danken.

Ich zumindest bin sehr froh, dass ich schon früh flügge werden und viele Dinge lernen durfte. Und meiner süßen Nichte wird es sicher ebenso ergehen, da bin ich überzeugt!