Gesundheitscheck für Heimarbeiter

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Peer Wandinger vom Blog „Selbständig im Netz“ hat eine interessante Blogparade ins Leben gerufen unter dem Motto: Fitness und Gesundheit für Selbständige im Netz. Hierbei stellt er seinen Lesern unter anderem die Frage, wie sich ihre Selbstständigkeit auf ihre Gesundheit, ihr Gewicht und ihre Fitness ausgewirkt hat. Ein willkommener Anlass, meine derzeitige Situation kritisch zu hinterfragen, Gegenmaßnahmen zu beschließen und einzuleiten. Macht doch einfach mit!

1. Wie hat sich die Selbstständigkeit auf meine Fitness ausgewirkt?

Seit knapp drei Jahren bin ich nun selbstständig und mitunter tagelang in meinem Büro gefangen. Da ich schon immer ein Sportmuffel war, haben sich meine sportlichen Anstrengungen seither nicht reduziert, sondern verharren auf einem konstant unterirdischen Level. Trotzdem merke ich natürlich, dass mir das Treppenlaufen fehlt, ebenso wie das Zur-Kaffeeküche-Gehen und das Mittags-eine-Kleinigkeit-Einkaufen.

2. Wie kann ich meine Fitness verbessern?

Faules Wesen, das ich nun einmal bin, werde ich mich sicherlich nicht in einem Fitness-Studio anmelden. Jedoch wäre es sehr wichtig, dass ich mich zwischendrin mehr bewege. Ich halte mich zwar an meine eigenen Ratschläge, wechsle öfter die Sitzposition, mache leichte Übungen am Platz und trinke viel, um u. a. oft auf die Toilette gehen zu müssen. Für meine Fitness und Kondition bringt das jedoch nicht viel. Daher sollte ich mir auf jeden Fall einen Sport aussuchen, der meine Ausdauer verbessert – und sei es nur, um nicht den ganzen Tag daheim zu vergammeln.

3. Wie hat sich die Selbstständigkeit auf meine Gesundheit ausgewirkt?

Ich kann nicht behaupten, dass ich hier eine große Veränderung bemerkt habe, obwohl ich wesentlich weniger Nervennahrung konsumiere als früher. Keine Kollegen = keine Geburtstagsessen & keine gemeinsamen Fressattacken. Unterm Strich gleicht das jedoch nur die mangelnde Bewegung aus.

4. Gibt es trotzdem etwas, das ich verbessern kann?

Tatsächlich achte ich seit einiger Zeit mehr auf meine Stresssymptome. Als Selbstständige muss ich fit bleiben und kann mir keine nervöse Unruhe oder Schlimmeres leisten. Daher zwinge ich mich nun schon seit einigen Wochen, konsequent Mittagspause zu machen. Als Angestellte habe ich das früher nie geschafft, doch als Selbstständige im Home Office ist das recht einfach – wenn man es wirklich will.

Und tatsächlich wirkt es Wunder, wenn ich mittags für eine Stunde den Stift fallen lasse, hinüber ins Wohnzimmer gehe, etwas esse, ein bisschen Hörbuch höre oder schlafe. Danach bin ich wieder frisch und fidel. Bei diesen Pausen mache ich jedoch NIEMALS den Fernseher an, denn das würde mich eher stressen als entspannen. Seit ich Mittagspausen mache und meine Bloggerei ans Tagesende verlegt habe, bin ich wesentlich entspannter und fokussierter bei meiner täglichen Arbeit.

In diesem Sinne: Schöne Mittagspause!


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