„Der Hobbit“ macht eine unerwartet spannende Reise

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Lange habe ich euch auf meine Kritik zu Der Hobbit: Eine unerwartete Reise (Blu-ray) warten lassen. Doch im Kino war ich erst recht spät und die DVD kam direkt in meinem Urlaub heraus – und danach hatte ich erst einmal andere Dinge um die Ohren. Doch hier ist sie nun, meine Meinung zum ersten Teil der Verfilmung von J. R. R. Tolkiens „Der Hobbit“.

Der Inhalt von „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“

Bilbo Beutlin (Martin Freeman) führt ein beschauliches Leben. Seine Speisekammer ist prall gefüllt und seine Pfeife immer mit dem besten Tabak gestopft. Nach Abenteuern steht ihm nicht der Sinn, ganz wie es sich für einen anständigen Hobbit gehört. Doch eines Tages taucht der Zauberer Gandalf (Ian McKellen) bei ihm auf und ehe er es sich versieht, steckt er im größten Abenteuer seines Lebens. Er begleitet 13 Zwerge, die sich aufmachen, um ihre Heimat zurückzuerobern. Diese wurde ihnen vor vielen Jahren von dem Drachen Smaug geraubt, den es nun zu bezwingen gilt. Auf ihrem Weg geraten sie in große Gefahren und begegnen vielen finsteren Gestalten, wie Bergtrollen, Orks, Wargen – und einem Wesen, das sich Gollum nennt.

Meine Meinung über „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“

Ich war mehr als skeptisch, als ich von den Plänen erfuhr, den „Hobbit“ verfilmen zu wollen. Vor allem als ich hörte, dass Peter Jackson drei Teile aus nur 336 Seiten machen wollte. Drei Teile mit jeweils fast drei Stunden Länge. Das konnte doch nichts geben, zumal der „Hobbit“ bei weitem nicht so spannend ist wie „Der Herr der Ringe“.

Trotzdem stand es für mich außer Frage, mir „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ im Kino anzusehen. Und ich wurde äußerst positiv überrascht. Der Anfang ist noch niedlich und beschaulich, doch dann gewinnt der Film an Fahrt und die Protagonisten stolpern von einem Kampf in den nächsten. Die Effekte sind wie gewohnt atemberaubend, die animierten Charaktere wirken in ihrer Ekelhaftigkeit absolut lebensecht und die Handlung wird zu keiner Zeit langatmig. Begleitet wird das Ganze von einem dezenten, unaufdringlichen Humor, der den Zuschauer oft schmunzeln lässt. Ein klasse Film für alle, die spannendes Fantasy-Action-Kino lieben.

Ich hoffe nur, dass Peter Jackson nicht schon im ersten Teil all sein Pulver verschossen hat und noch etwas Handlung und Effekte für Teil 2 und 3 aufgehoben hat.

Der Trailer zu „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“



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