Schlussmacher, damit ein Small Talk „small“ bleibt

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Viele Menschen haben so ihre Probleme, wenn es darum geht, mit Fremden ins Gespräch zu kommen. Um dies zu ändern, habe ich vor zwei Wochen 12 Small-Talk-Themen für das Büro und die Geschäftswelt veröffentlicht. Jetzt wisst ihr, wie ihr ein Gespräch anfangen könnt. Doch wie könnt ihr ein Gespräch wieder beenden, wenn euer Gegenüber zu viel erzählt? Schließlich soll das Ganze ja ein Small-Talk sein …

Da freut man sich, dass man den ersten Schritt geschafft hat und nicht mehr mutterseelenallein auf einer Abendveranstaltung herumstehen muss. Und dann entpuppt sich der nette Gesprächspartner als Laberbacke. Wie kommt man elegant und höflich aus dieser Nummer heraus?

Selbstverständlich könnten wir eine Ausrede finden: „Entschuldigen Sie mich bitte, ich muss zur Toilette.“ Der Nachteil einer solchen Verabschiedung ist, dass sie nicht final ist. Wenn einen der Gesprächspartner beim Zurückkommen „erwischt“, steht man genauso dumm da wie vorher. Daher müssen wir uns etwas anderes einfallen lassen.

Small-Talk-Aussteige – frei kombinierbar

  • Ich habe mich sehr gefreut Sie kennenzulernen. Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen noch.
  • Vielen Dank für dieses nette Gespräch. Vielleicht haben wir später ja noch einmal Gelegenheit, uns weiter zu unterhalten.
  • Ach, Sie kennen Herrn XYZ nicht. Ich kann Sie gerne vorstellen.“ [Nach der Vorstellung und kurzen Überleitung ziehen wir uns zurück.]
  • Soeben habe ich einen alten Kollegen von mir entdeckt. Sie entschuldigen mich bitte!? Es hat mich sehr gefreut Sie kennenzulernen.
  • Warum sind solche interessanten Abende immer so kurz? Wenn Sie mögen, können wir unser Gespräch gerne ein anderes Mal fortsetzen. Ich gebe Ihnen mal meine Karte.“ [Wenn er/sie sich tatsächlich meldet, hat man dann eben nur wenig Zeit.]

Diese Ausstiege zeigen, dass man keine Angst vor dem Ende eines Small-Talks haben muss. Und meistens wissen die Anwesenden ja ohnehin, dass man sich mit mehr als einer Person unterhalten will.