Selbst kochen oder Essen liefern lassen?

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Was haben die Menschen früher nur ohne Lieferdienste gemacht? Sie mussten jeden Tag selbst kochen, egal wie stressig der Tag im Büro war. Die ersten von euch werden jetzt erstaunt aufhorchen, denn klar: Früher haben nur die Frauen gekocht und die hatten keinen stressigen Tag im Büro, sondern „nur“ ihren Haushalt. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die klare Rollenverteilung gibt es nicht mehr; jeder muss arbeiten und für seine Mahlzeiten selbst sorgen.

Aus diesem Grund sind sie nicht mehr wegzudenken, die kleinen Helferlein, die uns den Alltag erleichtern. Das fängt bei der automatischen Autowäsche an, geht weiter über Reinigungen und Putzhilfen bis hin zu den netten Lieferdiensten, die sich um unser leibliches Wohl kümmern. Die Flyer kommen direkt ins Haus oder wir finden im Internet viele Angebote: Hier gibt es Sushi, Pizza und Asiatisches, dort Döner, Pasta oder stramme Hausmannskost. Wir sind verwöhnt und können jeden Tag eine warme Mahlzeit bekommen – einfach per Mausklick oder Telefon. Doch ist der Bringdienst immer die beste Lösung?

Was spricht für etwas mehr Arbeit und gegen Essenslieferungen

  • Wir haben Einfluss auf die Zutaten, die Kalorien und den Geschmack.
  • Wir kennen alle Zutaten und können nicht böse überrascht werden – Stichwort: Lebensmittelallergie.
  • Selbst kochen ist in vielen Fällen preiswerter.
  • Gemeinsames Kochen stärkt das Wir-Gefühl.
  • Kochen macht Spaß!

Was spricht gegen das Kochen und für den bequemen Bestellweg?

  • Lieferdienste überbrücken Abende, an denen der Kühlschrank gähnend leer ist.
  • Man spart sich viel Zeit, die man z. B. mit Aufräumen verbringen kann.
  • Lieferdienste versüßen Überstunden im Büro oder Mittagspausen, die wir durcharbeiten müssen.
  • Wer nicht asiatisch/italienisch/japanisch o. a. kochen kann, lässt sich halt etwas liefern.
  • Ab und an dürfen wir auch einmal faul sein und uns bedienen lassen.

Unterm Strich spricht also absolut nichts dagegen, wenn wir ab und an andere Leute für uns kochen lassen – es kommt eben auf die ausgewogene Mischung an.

Partys verlaufen im Übrigen sehr viel entspannter, wenn die Gastgeber nicht die ganze Zeit in der Küche stehen.