Ice, Ice, Baby! Eiswürfel-Herstellung im Selbstversuch

Print Friendly

Hach, was ist mir warm! Doch ich beschwere mich nicht, denn schließlich freue ich mich, dass der Sommer endlich zu uns gefunden hat. Und mit einem Ventilator und einem eisgekühlten Getränk lässt es sich gut aushalten. Nur die Sache mit dem „eisgekühlt“ hat manchmal so ihre Tücken. Vor allem da man beständig für Eisnachschub sorgen muss. Wir haben lange Zeit getestet, was wohl die beste Methode für uns ist, denn wir verbrauchen wirklich sehr viel Eis. Hier unser Testergebnis:

Wie bereits erwähnt, haben wir in unserem Schrebergarten weder fließend Wasser noch Strom – unsere Getränke kühl zu bekommen und zu halten, stellt damit ein ziemliches Problem dar. Bislang haben wir für größere Partys unsere Eiswürfel immer an der Tankstelle gekauft: jedes Mal drei Zwei-Kilo-Säcke für drei Euro pro Stück. Es bedarf wohl keiner Erwähnung, dass das auf Dauer ziemlich teuer wurde. Also haben wir uns nach Alternativen umgeschaut.

Eiswürfelschalen

Sie sind unhandlich, brauchen immer einen geraden Untergrund und reichen NIE. Daher haben wir diese Art der Eiswürfelherstellung ganz schnell verworfen. Eiswürfel in diesen Formen herzustellen, mag für den Kleinsthaushalt sinnvoll sein. Doch alle, die Größeres planen, werden damit nicht glücklich.

Eiswürfelbeutel

Eiswürfelbeutel haben einen großen Vorteil gegenüber Eiswürfelschalen: Sie sind flexibel und lassen sich auch mal quer legen. Die Würfel werden recht groß und sind in der Regel schnell gemacht. Außerdem kann man immer bedarfsgerecht Eiswürfel herstellen. Kündigt sich eine große Party an, schmeißt man mehr in den Tiefkühler – ist man allein oder zu zweit, reicht ein Vorrat von drei bis vier Beuteln. Außerdem lassen sich die Beutel leicht transportieren. Für uns sind sie dennoch nicht geeignet, denn man braucht leider langfristig Platz im Tiefkühlfach. Und den haben wir schon aus Prinzip nicht.

Eiswürfelmaschine

Nach monatelangem Hin- und Herüberlegen haben wir uns dazu durchgerungen, nun doch eine Eiswürfelmaschine zu kaufen. Die Rechnung war recht einfach: 10 bis 15 Gartenpartys pro Saison + rund 20 Zwei-Kilo-Säcke, die mein Freund und seine Kumpels für ihren Getränkestand auf dem Dorffest brauchen = 90 bis 105 Euro pro Jahr. Und das nur für Eis!

Daher haben wir nun doch einen Eiswürfelbereiter erstanden, der sich in nicht einmal zwei Jahren amortisiert haben wird. Der kleine Helfer schnurrt wie ein Kätzchen und produziert bis zu 12 Kilo Eis am Tag. Dabei ist er recht leise und lässt sich nach getaner Arbeit in einer Ecke verstauen. Zwar braucht man auch bei dieser Lösung Platz zum Zwischenlagern im Gefrierfach, doch muss man ihn nicht langfristig freihalten.

Ich denke, wir werden viel Freude mit diesem Kameraden haben – und auch viel Geld sparen!