Bastel-Tipp: Liebeserklärung aus Holz, Nagel und Faden

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Bis vor wenigen Wochen war ich kein großer Fan des Netzwerks Pinterest. Und auch heute denke ich, dass es für die Bekanntheit meines Blogs nur eine untergeordnete Rolle spielt. Jedoch gibt es für mich ein unschlagbares Argument, weshalb ich meinen Account wohl niemals löschen werde: Dort finde ich zehntausende Ideen, wie ich mein Leben soooo viel schöner machen kann. Die Tipps für Wohnung, Garten, Basteln, Deko, Fotografie, Reisen, Kochen, Haare, Make-up und viel, viel mehr nehmen einfach kein Ende. Und täglich finde ich etwas, das ich unbedingt einmal ausprobieren möchte. So zum Beispiel meinen heutigen Tipp: eine selbstgebastelte Liebeserklärung zum Jahrestag.

Wenn es ums Basteln geht, habe ich zwei linke Hände. Doch handwerklich bin ich nicht vollständig unbegabt. Daher war ich hocherfreut, als ich auf Pinterest eine Bastelidee fand, die ganz ohne kleine Blüten, Kleber und filigranen Schnickschnack auskam. Stattdessen musste ich hierfür einen Hammer schwingen. Super Sache!

„I love You“ erschien mir als Schriftzug zu abgedroschen, daher entschied ich mich für ein „forever“. Schließlich wünsche ich mir, dass mein Schatz genauso lange bei mir bleibt.

Holz Nadel Faden © Sandra Schwarz

  1. Im Baumarkt fand ich ein hübsches Brett – 80 Zentimeter lang, 20 Zentimeter hoch.
  2. Darauf passte der Schriftzug in der Schriftgröße 500 perfekt. Ich druckte die Buchstaben aus, schnitt sie entlang der Konturen aus und klebte sie mit etwas Klebefilm auf das Brett.
  3. Dann klopfte ich entlang der Konturen 122 Nägel in das Holz. Diese 122 gehörten zu einer Packung von 200, die ich mir bei meinem Auszug von Zuhause vor elf Jahren gekauft hatte. Elf Jahre hat die Box gehalten – doch mein Nagelbild gab ihr den Rest. Damit das Bild noch etwas filigraner und dichter wird, werde ich wohl noch einmal mit weiteren 122 Nägeln ausbessern müssen. Mindestens.
  4. Danach konnte ich die Buchstaben und das Klebeband entfernen, denn nun stand die Garnarbeit an.
  5. Die 40 Meter hellblauer Stopfgarn haben glücklicherweise dicke gereicht. Wahrscheinlich hätten es auch 20 Meter getan. Mit diesem Garn habe ich die Konturen der Buchstaben nachgezogen und zwischendrin wild gekreuzt und verknüpft. Je mehr Nägel man verwendet, desto mehr Möglichkeiten hat man, die einzelnen Punkte zu verbinden – und umso deutlicher wird die Schrift.

Das fertige Bild kann man auf eine Anrichte stellen oder mit einer Aufhängung versehen und als Wandbild nutzen. Wir werden wohl noch zwei, drei Haken an die Unterseite schrauben und das Ganze dann als Garderobe verwenden. Sofern wir jemals eine neue, größere Bleibe finden …


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