7 Dinge, die ein Brautpaar im Zuge seiner Hochzeit nicht tun sollte

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Vor einer Woche habe ich ein paar Tipps gegeben, wie man sich als Gast auf einer Hochzeitsfeier nicht verhalten sollte. Heute gibt es Teil 2 dieser Hochzeitstipps – denn auch Brautpaare können einiges falsch machen. Finde ich zumindest. 😉

Im Folgenden habe ich ein paar Dinge zusammengetragen, die mich auf Hochzeiten schon einmal gestört haben bzw. die ich mir habe erzählen lassen. Fangen wir an mit einer „Fremderfahrung“.

  1. Es gibt tatsächlich Paare, die schon alles haben und selbst Geldgeschenke großzügig spenden können. Das ist äußerst löblich, doch sollten diese Paare trotzdem nur kurz erklären, wohin das Geld fließen wird. Denn detailgetreue Schilderungen von Landminenopfern, krebskranken Kindern oder verkrüppelten Hunden drücken auf die Stimmung. Und schließlich soll das doch ein Freudentag sein.
  2. Sich Geld zu wünschen, ist heutzutage weit verbreitet, denn meist hat das Brautpaar seinen Hausstand schon längt zusammen. Etwas frech finde ich es jedoch, wenn gleich mit der Einladung die Kontonummer und Bankleitzahl ins Haus flattern. Dann doch lieber ein dezenter Hinweis, dass auf der Feier eine Spendenbox in der Ecke stehen wird.
  3. Wer alle Gäste einzeln vorstellen will, der sollte auch tatsächlich ALLE GÄSTE EINZELN VORSTELLEN. Ganz schlecht sind Äußerungen wie diese: „Das ist mein sehr guter Kumpel XYZ. Wir kennen uns schon seit dem Kindergarten und er hat mir das Fahrradfahren beigebracht. Das daneben ist seine Freundin. Wie heißt du nochmal?“ Kommt gar nicht gut an.
  4. Und wo wir gerade beim Vorstellen sind: „Und das da hinten ist der Single-Tisch“, ist ein Satz, der auf einer Hochzeit NIEMALS fallen darf!
  5. Es gibt so genannte Brautzillas, die zu wahren Monstern mutieren, wenn es um die Organisation ihrer Hochzeiten geht. Da wird alles generalstabsmäßig geplant, die Tischdeko farblich auf das Knopfloch des Bräutigams und die Augenfarbe der Braut abgestimmt, ein eigenes Siegel entworfen und nicht der geringste Platz für Spontanität gelassen. Wem das Spaß macht, soll das gerne machen. Doch neigen diese Brautzillas dazu, auch ihre Gäste so zu verplanen. Nicht selten sind diese dann den ganzen Tag damit beschäftigt, dem Brautpaar zu huldigen. Doch langes Warten, Herumstehen und Applaudieren machen leider keine schöne Feier.
  6. Aus einem anderen Holz sind Paare geschnitzt, die versuchen, es allen recht zu machen. Das sind die lieben Gastgeber, die am Ende noch selbst Geschirr spülen und ihren großen Tag damit verbringen, die großen und kleinen Konflikte ihrer Gäste zu lösen. Stopp, hört auf damit! Ihr könnt es sowieso nie jedem Recht machen. Doch ihr könnt dafür sorgen, dass dieser Tag für euch toll wird. Und zwar indem ihr euch nicht …
  7. … stressen lasst! Das ist eure Hochzeit und ihr habt in den vergangenen Monaten alles dafür getan, dass sich eure Gäste wohl fühlen. Wenn der Oma nun das Fleisch zu zäh ist und Tante Trude nicht neben Onkel Winfried sitzen will, dann müssen sie eben extrastarke Haftcreme auflegen bzw. an einen anderen Tisch umziehen. Euch kann das egal sein, ihr habt euch einen schönen Tag verdient. Also lass die anderen zicken, schnappt euch eure/n frisch Angetraute/n und verzieht euch zum Knutschen hinter die Scheune!

So würde ich es zumindest machen. 🙂