7 Dinge, die Gäste auf einer Hochzeit niemals tun sollten

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Wir stecken schon wieder mittendrin: im großen Hochzeits-Tohuwabohu. Jeden Samstag erklingen die Kirchturmglocken, eine gute Stunde später zieht eine Hochzeitsgesellschaft hupend durch den Ort. Außerdem befinde ich mich persönlich gerade in einem Alter, in dem ich regelmäßig selbst auf Hochzeiten erscheinen muss. Manche sind eher steif, andere lustige Partys. Doch weder auf der einen, noch auf der anderen Feier sollte man eines der Dinge abziehen, die ich heute aufliste.

Pünktliches Erscheinen ist bei einer Hochzeit obligatorisch. Genauso, dass man sich dem Dresscode entsprechend kleidet. Ist kein Dresscode ausgegeben, sollte man zumindest sauber und ordentlich daher kommen. Doch verdreckt und zu leger zu einer Hochzeit zu erscheinen, ist keinesfalls das Schlimmste, was man an solch einem Tag tun kann. Hier sieben Dinge, auf die man bei einer Hochzeit verzichten sollte.

  1. Bleiben wir noch einmal kurz bei der Kleidung: Hier sind Frauen angehalten, der Braut auf gar keinen Fall Konkurrenz zu machen. Weiße Kleider, zu hohe Steckfrisuren oder zu sexy Outfits sind damit tabu. Das Hochzeitspaar steht an diesem Tag im Mittelpunkt – da gehört es sich nicht, wenn sich ein Gast zu sehr aufspielt.
  2. Vor Jahren war es noch total lustig, die Braut zu entführen. Der Bräutigam machte sich dann auf die Suche und fand seine Holde Stunden später total abgefüllt in irgendeiner Kaschemme, während sich die Gäste zu Tode langweilten. Muss ich jetzt noch erklären, warum man heutzutage keine Brautentführung mehr machen darf?
  3. Bräuten und Frischvermählten wird immer wieder ein Kind in den Bauch gedichtet. Trotzdem sollten wir uns am Tag der Hochzeit eine Frage verkneifen: „Bist du schwanger?“ Wenn die Braut tatsächlich schwanger ist, wird sie es erst sagen wollen, wenn sie dazu bereit ist. Und wenn sie es nicht ist, könnten wir gleich sagen: „Mensch, du hast aber zugelegt!“ Oder: „Dein Kleid ist echt schlecht geschnitten!“ Beides nicht ganz so gut.
  4. Ein Klassiker der Fettnäpfchen sind Reden. Hier erwähnen Trauzeugen, Braut- und Bräutigamväter immer mal wieder die Verflossenen des Paares. Warum machen die das? Ist doch klar, dass das nur böses Blut gibt. Am besten also: Klappe halten!
  5. Die Hochzeitssuite oder Wohnung des Brautpaares zu schmücken, ist gang und gäbe. Trotzdem sollte man es nicht übertreiben. Wenn das Paar nach einer wilden Partynacht erst noch zwei Stunden aufräumen muss, um schlafen zu können, ist das nicht lustig, sondern gemein. Auch sollte man beim Schmücken nicht unbedingt die Farben der gegnerischen Fußballmannschaft wählen – das könnte etwas auf die Stimmung drücken.
  6. Gute Freunde sind wichtig. Doch in den Flitterwochen haben sie nichts verloren. Daher könnte es auch nicht ganz so gut ankommen, wenn die Clique auf der Hochzeitsfeier verkündet, dass sie mit auf die Seychellen fliegt.
  7. Last but not least: der Alkohol. Sicherlich ist eine Hochzeit ein willkommener Anlass, kräftig auf den Putz zu hauen. Dagegen ist erst einmal nichts einzuwenden. Doch wenn das Ganze damit endet, dass man sich nicht mehr unter Kontrolle hat, den Bräutigam anpöbelt, die Braut anbaggert oder ihr das Kleid besudelt, dann hört der Spaß ganz schnell auf.

Mit diesen Tipps gewappnet kann die nächste Hochzeitsfeier kommen. Viel Spaß dabei!


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