Eselsbrücken: Rechtschreibung kann einfach sein

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Normalerweise widme ich mich in dieser Rubrik vor allem Buch-Besprechungen. Das war ursprünglich anders gedacht und ist auch etwas schade, denn schließlich schreibe ich hauptberuflich – unter anderem über die deutsche Sprache. Daher werde ich künftig wieder öfter über unsere Sprache bloggen. Zu diesem Zweck werden am Donnerstag auch die „Deutsch-Tipps der Woche“ zurückkehren.

Heute gibt es nun erst einmal ein paar Eselsbrücken, die uns die Rechtschreibung erleichtern und einfach zu merken sind.

Bei „seiT“ geht es um die ZeiT. Doch schreiben wir „seiD“, wenn sie es sinD!

Seit zwei Wochen sind die beiden verheiratet.
Seid ihr glücklich für die beiden?

Das „s“ in „das“ muss einsam bleiben, kannst du auch „dieses“ oder „welches“ schreiben!

Das Mädchen ist sehr frech, das (welches) dich eben mit Eiscreme geschmiert hat.
Man sieht ihr an der Nasenspitze an, dass sie ein Schelm ist.

„ein bisschen“ wird kein bisschen großgeschrieben!

Ich bin ein bisschen eifersüchtig auf Leute, die ihr Zeitmanagement im Griff haben.

„Gar nicht“ wird gar nicht zusammengeschrieben!

Bei diesem Wetter mag man gar nicht vor die Tür gehen.

Nach „am“, „ans“, „vom“, „zum“, „beim“ schreib Verben niemals klein!

Ich habe da gerade etwas am Laufen.
Ich muss ständig ans Essen denken.
Ich komme direkt vom Schwimmen.
Nächstes Wochenende gehen wir zum Angeln.
Am besten erholt man sich immer noch beim Schlafen.

Wer nämlich, ziemlich und dämlich mit „h“ schreibt, ist nämlich ziemlich dämlich!

Dieser Spruch ist leider etwas irreführend. Richtig müsste er lauten: „Wer nämlich, ziemlich und dämlich mit zwei „h“ schreibt, ist nämlich ziemlich dämlich.“ Schließlich steht am Ende jedes dieser Worte ein „h“.