Vergleich: Für jedes Wetter die passende Bettwäsche

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Letzte Woche haben wir uns nachts schwitzend von einer Seite auf die nächste gewälzt. Diese Woche dürfen es schon wieder drei Lagen Stoff mehr sein. Während wir bei der Wahl unserer Klamotten tagesaktuell reagieren können, scheint es übertrieben, je nach Außentemperatur die Bettwäsche zu wechseln. Doch ist das überhaupt nötig? Hier eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Bettwäsche und die besten Zeiten für deren Einsatz:

Bettwäsche im Vergleich

  Frühling Sommer Herbst Winter
Renforcé
weich, glatt, temperaturausgleichend, hohe Saugkraft
  x    
Perkal
langlebig, fest, glatt, dicht gewebt, atmungsaktiv
  x    
Linon
Baumwolle, glatt, strapazierfähig, haltbar
  x    
Seersucker
gekreppt, weich, geschmeidig, luftzirkulierend
x x    
Jersey
weich, elastisch, klimaregulierend, hohe Saugkraft
x x x x
Baumwoll-/Makro-Satin
glänzend, anschmiegsam, glatt, temperaturausgleichend
x x x x
Seide
glänzend, geschmeidig, für Allergiker geeignet
x x x x
Biber/Flanell
angeraut, dicker Stoff, weich, kuschelig
    x x

Zusammenfassung

Perfekt für die warmen Sommermonate geeignet sind Renforcé-, Seersucker-, Perkal- und Linon-Bettwäsche, da diese besonders temperaturausgleichend und atmungsaktiv sind. Außerdem eignen sich Seiden-, Baumwoll-Satin- und Jersey-Bettwäsche für das ganze Jahr – wobei ich persönlich Seidenbettwäsche an ganz heißen Tagen unangenehm klebrig finde. Für den Sommer und alle anderen warmen Tage untauglich sind also nur Biber- oder Flanell-Bettwäsche. Diese sind angeraut und kuschelig warm und sollten besser nur im Winter aufgezogen werden.

Allerdings finde ich, dass es beim Wohlfühlfaktor auch ganz stark auf die Wahl der Farben und Muster ankommt. In einem weihnachtlichen Dunkelrot fühle ich mich im Winter deutlich wohler als im Sommer. Daher finde ich momentan Pastell-Töne und blumige Motive viel erfrischender – selbst wenn ich nachts die Augen zu habe. 😉

Noch ein kurzer Tipp in Sachen „Bettdecke“

Ich persönlich schwöre bereits seit Jahren auf meine Vier-Jahreszeiten-Decke. Die hält im Winter warm und im Sommer ist sie nicht zu schwer. Außerdem spart sie Platz, da man nichts zwischenlagern muss. Eine tolle Alternative für empfindlichere Menschen sind Bettdecken, die man je nach Bedarf zusammenknüpfen kann: eine leichte Decke für den Sommer + eine Übergangsdecke = eine dicke Winterdecke.