Urlaub 2013 – Tag 10 – Diamond Head & Nobu

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An unserem zehnten Tag auf Hawaii sind wir extrem faul – und schlafen sogar mal bis 9.00 Uhr aus. Wir machen uns gaaaanz langsam fertig und schlendern gegen 11.00 Uhr zum Tauchshop, wo mein Schatzi seinen neuen Tauchschein abholt und wir uns mit unserer neuen Bekannten Julia treffen. Dann geht es zu dritt ab zum Diamond Head. Was wir nicht bedacht haben: in der prallen Mittagssonne einen Berg erklimmen ist nicht die entspannendste Freizeitbeschäftigung.

Der Reiseführer sagt uns, dass wir mit dem Bus Nr. 22 direkt zum Fuß des Kraters gelangen. Davon merken wir nichts, als wir einmal am Berg vorbeifahren und dann noch knapp zwei Kilometer laufen müssen. Zwar gibt es eine Bushaltestelle direkt vor dem Zugang zum Krater: Doch hier hält die Linie 23. Naja, wenigstens kommen wir nachher wieder von hier weg.

Diamond Head Crater

hawaii_tag10_1Nachdem wir den äußerst humanen Eintrittspreis von 1,00 Dollar gezahlt haben, decken wir uns mit Wasser ein und machen uns an den Aufstieg. Der Weg ist nicht besonders herausfordernd, in der Mittagshitze jedoch etwas schweißtreibend. Ständig muss ich im Schatten anhalten und Wasser trinken, denn ich habe etwas Angst, dass ich mir einen Hitzschlag einfange. Das wäre mehr als ärgerlich, wo doch heute Abend ein Highlight auf uns wartet. Doch dazu später mehr …

hawaii_tag10_2Nach einer knappen Stunde haben wir die Aussichtsplattform erreicht und bekommen einen wunderbaren Blick auf Honolulu und den Waikiki Beach geboten. Julia und ich machen Unmengen Aufnahmen, während der Schatz in irgendwelchen schmutzigen Ecken nach einem Geocache sucht – und sich natürlich auch prompt einsaut. Mit diesen Rostflecken werde ich noch Spaß haben! Aber wenigstens hat er den Cache gefunden, so dass wir auch dieses Etappenziel abhaken können.

Tagestipp 1: Ausflug auf den Kraterrand

Nach unserem Abstieg gönnen wir uns noch einen Smoothie und fahren dann ganz entspannt mit dem Bus zurück nach Waikiki. Dieser Ausflug hat sich wirklich gelohnt! Er war günstig, nicht übermäßig anstrengend, ist auch mit leichten Sportschuhen zu schaffen und brachte uns einen wunderbaren Blick über unsere zweite Hawaii-Station. Wir sind happy, machen uns im Hotel frisch und bringen unsere Postkarten zum Postoffice im „Baumhaus“ im International Market Place (Porto nach Deutschland: 1,10 Dollar, was echt ok ist!). Danach brechen wir in Richtung eines Restaurants auf, auf das wir uns schon seit Deutschland freuen.

Tagestipp 2: Abendessen im Nobu

hawaii_tag10_3In einem Bericht über Hawaii haben wir von diesem Restaurant erfahren und sofort stand für mich fest, dass ich meinen Schatz hierher nachträglich zum Geburtstag einlade. Unseren Tisch haben wir gleich am ersten Abend in Honolulu reserviert und nun dürfen wir endlich um 18.30 Uhr die heiligen Hallen des Nobu betreten.

hawaii_tag10_4In einem äußerst gediegenen Ambiente wählen wir aus einer Auswahl exquisiter, recht teurer Speisen. Als Vorspeise wählt mein Schatz einen grünen Salat mit einem Dressing aus glasierten Zwiebelchen, Sojasauce und Sesamöl, das ich zuhause sofort versuchen werde nachzumachen. Ich genehmige mir derweil eine Salmon Skin Roll. Danach bekommt der Schatz ein Beef Tobanyaki kredenzt, während ich ein Mixed Seafood Tobanyaki genieße. Zum Abschluss darf ich dann noch vom Butterscotch Banana Tobanyaki meines Schatzis naschen. Beide stellen wir fest, dass das zwar ein teurer Abend, jedoch auch ein unverschämt leckerer Abend war.

Zum Abschluss des Tages lädt mich der Schatz auf einen Cocktail an der Bar des Yard House ein. Ich bestelle einen Wodka Martini, weil ich den schon ewig nicht mehr getrunken habe. Allerdings scheint von Martini keine Spur in dem Glas zu sein, denn ich schmecke nur reinen Wodka. Entsprechend lustig schwanke ich danach ins Hotel. 😉