Urlaub 2013 – Tag 6 – Samstag im Outlet

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An einem freien Samstag bummeln gehen, ein bis zwei Schnäppchen machen und ein Häppchen essen. Was daheim ein schöner Zeitvertreib ist, macht auch im Urlaub Spaß. Daher ist für heute ein Ausflug in das <ahref=“ http://www.premiumoutlets.com/outlets/outlet.asp?id=29″ target=“_blank“>Waikele Premium Outlet geplant. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg – im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Morgen beginnt mit einer Bestätigung meiner Vorurteile gegen Tauben. Tauben sind absolute Drecksviecher! Die penetranten Ratten der Lüfte, die die Evolution beim Aussortieren irgendwie übersehen haben muss. Ich hasse Tauben. Und seit diesem Morgen weiß ich: Ich hasse auch hawaiianische Tauben!

Wir haben es uns auf der Sonnenterrasse des Hotels gemütlich gemacht und wollen unser Frühstück genießen. Der Schatz hat das Salz für sein Frühstücksei vergessen und steht noch einmal auf. Obwohl ich am Tisch sitze, lässt sich eine Scheiß-Taube neben seinem Teller nieder. Dieses Vieh kann ich verjagen. Doch ehe ich es mich versehe, sitzen DREI(!) weitere AUF(!) seinem Teller. Und die zeigen sich von meinen „Sch“-s und meinem wilden Gefuchtel gänzlich unbeeindruckt. Eine resolute Dame vom Nachbartisch schupst die Biester beiseite. Und mit schubsen meine ich schubsen! Die muss diesem Pack doch tatsächlich eine mitgeben, damit es sich verzieht. Bis ins Mark erschüttert beuge ich mich schützend über meinen Teller, während der Schatz seinen alten Teller entsorgt und sich ein neues Frühstück organisiert. Von jetzt an hat er striktes Aufstehverbot, solange ein voller Teller auf seinem Platz steht.

Nach diesem Schock melden wir den Herrn Schatz zu seinem Tiefseetauchkurs an. Dieser wird am Sonntag beginnen und zwei Tage dauern. Ich mache da nicht mit, denn wenn es etwas gibt, was ich noch mehr hasse als Tauben, dann ist das, mit dem Kopf unter Wasser gehen zu müssen.

Danach fahren wir mit TheBus zum Ala Moana Shopping Center. Hier steigen wir in die Linie 42 um, die uns bis zum Waipahu Transfer Center bringt, wo wir wiederum in den 433 einsteigen, der uns zum Outlet Center fährt. Insgesamt dauert diese ganze Prozedur zweieinhalb Stunden – was wir jedoch auch erst auf halber Strecke mitbekommen. Hätten wir das gewusst…

hawaii_tag6_1Das Outlet ist ganz nett, jedoch nichts im Vergleich zu seinem Bruder in Ellenton in Florida, von dem ich euch letztes Jahr berichtet habe. Daher hält sich meine Ausbeute in Grenzen, der Schatz findet leider gar nichts. Doch zumindest bekommen wir hier das erste Shave Ice unseres Urlaubs. Das Zeug ist quasi das offizielle Nationaleis von Hawaii: tiefgefrorenes, geraspeltes Wasser, das zu einem Ball geformt und mit Sirup übergossen wird. Ich finde das eher unlecker, doch der Schatz schleckt begeistert an seiner kleinen Portion.

hawaii_tag6_2Da wir mit Bummeln recht schnell fertig sind, genehmigen wir uns vor unserem zweieinhalbstündigen Rückweg noch ein Abendessen bei Chili’s: ein Spinat-Artischocken-Dip für mich und einen Burger für meinen Schatz. Das Ganze spülen wir mit Erdbeerlimonade hinunter, in der ich am liebsten baden würde. Leider gibt es in den hawaiianischen Chili’s-Läden nicht das Zwei-Margaritas-zum-Preis-von-einem-Angebot, das wir aus Florida kennen. Doch zum Nachtisch genehmigen wir uns trotzdem einen Strawberry Margarita. Hierbei gelange ich zu der überraschenden Erkenntnis, dass Strawberry Margarita gut schmeckt – solange man keinen Strawberry Daiquiri probiert hat. 😉

Bis wir im Hotel ankommen, ist es schon wieder finstere Nacht. Kein Wunder, schließlich geht hier auf Hawaii jeden Abend um 19 Uhr die Sonne unter. Echt unpraktisch für einen Sommerurlaub! Doch da der Schatz ohnehin morgen mit seinem Tauchkurs beginnt, gehen wir heute absichtlich früher ins Bett.

Tagestipp für das Waikele Premium Outlet

Wer das Outlet besuchen möchte, sollte entweder schon recht früh losfahren oder ein Ticket für einen der Busse lösen, die an dem großen Baum auf der Kalakaua Avenue abfahren. Hier stehen Marktschreier, die für diese Touren werben. Zwar weiß ich nicht, was der Spaß kostet, jedoch dürfte die Zeitersparnis immens sein, da diese Busse wohl kaum alle dreihundert Meter an jeder Haltestelle stehen bleiben und man nicht umsteigen muss. Nachfragen lohnt sich bestimmt – leider haben wir dieses Angebot erst an unserem vorletzten Tag entdeckt.