Urlaub 2013 – Tag 5 – Cocktails & the City

Print Friendly

Na, das habe ich mir etwas zu einfach vorgestellt: Zeitversetzt um genau einen Monat wollte ich euch jeden Tag mit einem Eintrag in mein Urlaubstagebuch erfreuen. Doch da kommt doch sehr viel mehr Text zusammen, als ich dachte. Daher konnte ich das lange Wochenende nicht vorbereiten. Ich hoffe, ihr seht es mir nach. Heute folgt also Tag 5.

Wie angekündigt, beginnen wir unseren fünften Tag auf Hawaii mit Fluchen. Wir fluchen, weil wir eingeschlafen sind, obwohl wir uns den Kilauea Krater noch einmal ohne Kindergeschrei bei Nacht ansehen wollten. Tja, Chance vertan, denn heute geht es auf die nächste Insel. Und Oahu hat im Gegensatz zu Big Island keine aktiven Vulkane zu bieten.

Honolulu

Vom putzigen Hilo Airport gelangen wir mit einer putzigen Maschine der Hawaiian Airlines nach Honolulu. Hier ist’s jedoch vorbei mit putzig, denn in Honolulu ist alles XXL. XXL Flughafen – zumindest im Vergleich zu Big Island. XXL Häuser – schließlich wird Honolulu auch „Manhattan des Pazifiks“ genannt. Und so kommen wir uns vor wie in einer anderen Welt, als wir mit unserem Speedi-Shuttle-Bus in Richtung Hotel fahren. Rund 50 Euro kostet die Hin- und Rückfahrt für zwei Personen. Mit dem Taxi wäre es wesentlich teurer, mit dem Bus jedoch deutlich günstiger. Aber Letzteres wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Und selbst mit diesem Wissen ist der Shuttle die weit komfortablere Lösung, denn er bringt uns bis direkt vor unser Hotel: das Hyatt Place Waikiki.

Eine offene Lobby, ein Lift mit Zimmerkartensicherung, supernettes Personal, das mit einem einen Rundgang macht, moderne, geräumige Zimmer mit großem HD-Flachbildfernseher, Kühlschrank, Safe und viel Stauraum, sogar etwas Meerblick, obwohl wir in zweiter Reihe stehen und gar keinen gebucht haben und Frühstück zu unserer Überraschung inklusive. Wir sind einfach hin und weg von diesem Hotel. Modern, komfortabel, geräumig und blitzesauber – was will man mehr? (Einzige Kritikpunkte: Das Bett ist viel zu weich und nach den geplanten sieben Nächten werden wir ganz schön Rückenschmerzen haben. Außerdem funktioniert das WLAN in den Zimmern nur rudimentär.)

Erste Orientierung

hawaii_tag5_1Nachdem wir ausgepackt haben, starten wir zu einer ersten Erkundung von Waikiki Beach. Dafür schlendern wir die Kalakaua Avenue entlang, die Flanier- und Shoppingmeile von Honolulu. Da es noch früh am Tage ist, gehen wir auf dem Ala Moana Boulevard weiter bis zum Ala Moana Shopping Center. Im Reiseführer stand irgendetwas, dass es hier so eine Art Busbahnhof geben soll. Und wo ein Busbahnhof ist, können die Ticketschalter nicht weit sein. So zumindest meine Annahme. Nach einigem verzweifelten Hin- und Herwandern und Herumsuchen muss ich wohl doch in den sauren Apfel beißen und nach dem Weg fragen. Der Schatz schickt mich vor, denn er will, dass ich so viel wie möglich englisch spreche. Reicht es nicht, wenn ich das schon den ganzen Tag höre? Tz!

TheBus

Nach einigem Herumstottern und Nachfragen steht fest: der so genannte Busbahnhof ist eine lose Ansammlung verschiedener Bushaltestellen um das ganze Einkaufszentrum herum – also auf einer Strecke von ca. zwei Kilometern verteilt. Und so etwas nennt sich Busbahnhof! Ach ja: einfache Fahrten (2,50 Dollar) bezahlt man übrigens beim Busfahrer und die Vier-Tages-Tickets (25,00 Dollar) gibt es in allen ABC-Stores.* Und ABC-Stores gibt es AN JEDER VERFLUCHTEN ECKE! Die insgesamt sechs Kilometer Fußmarsch hätten wir uns also sparen können!

hawaii_tag5_2Immerhin wurde im Reiseführer die Mai Tai Bar angepriesen, die sich auf dem Sonnendeck des Ala Moana Shopping Centers befindet. Selbstverständlich ist die bis auf den allerletzten Stehplatz picke-packe-voll, so dass wir uns eine Alternative überlegen müssen. Gegenüber erspähen wir das „Islands“ und gehen halt dort hinein, weil uns gerade nichts Besseres einfällt. Hier bekommt mein Schatz seinen ersten Lava Flow – Pina Colada gemischt mit Strawberry Daiquiri. Da ich kein Kokos vertrage, genehmige ich mir einen puren Strawberry Daiquiri, der wirklich phänomenal schmeckt. Auch das Essen ist sehr lecker. Daher lautet mein …

Tagestipp zum Schlemmen

Islands! Große, sehr feine Cocktails und eine tolle Auswahl an Speisen, die obendrein sehr gut schmecken. Unser erster Tag in Honolulu hat uns kulinarisch überzeugt!

* Die Rede ist hier übrigens nicht von den bunten Touri-Bussen, sondern von den einfachen Linienbussen, die sinnigerweise TheBus heißen.