3 einfache Schritte für ein gesünderes Leben

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Na, was machen eure guten Vorsätze? Die ersten fünf Monate des Jahres sind rum und die meisten Pläne und Absichten sind längst über Bord geworfen. Stimmt’s? Da wird weiter genüsslich geraucht, Fast Food gegessen und Sport kann man ohnehin erst machen, wenn das Wetter beständig ist. Heute joggen gehen und wegen Regens die nächsten sechs Tage pausieren müssen? Das ist ja total unsinnig! Und überhaupt: Das nächste Neujahr kommt bestimmt und da können wir ja wieder einen neuen Vorsatz fassen.

Mal ehrlich: Wollen wir unsere Gesundheit tatsächlich von einem Jahreswechsel abhängig machen? Oder ist nicht jeder Tag geeignet, um in ein gesünderes Leben zu starten? Ich sage: Pfeift auf Silvester und lasst es jeden Tag krachen!

Mit drei Schritten in ein gesünderes Leben

  1. Mehr Bewegung
  2. Dieses Jahr wollten mein Schatz und ich mindestens zwei Mal pro Woche spazieren gehen. Im kältesten Winter haben wir uns auch schön daran gehalten. Doch in letzter Zeit kamen immer öfter Geschäftsreisen und Überstunden dazwischen. Das muss ein Ende haben – und das nicht erst am 31.12.2013!
    Wenn wir unsere Spaziergänge zeitlich nicht hinbekommen, muss ich mir eben etwas anderes ausdenken. Daher werde ich künftig mehr Gymnastik am Arbeitsplatz machen, jeden Tag versuchen, eine Liegestütze mehr hinzubekommen, und unnötige Laufwege nicht vermeiden, sondern suchen.
    Wenn das nicht hilft, kann es eine Motivation sein, in ein paar neue Laufschuhe oder etwas Fitness-Ausstattung zu investieren. Das hat die gleiche mentale Wirkung wie ein Vertrag im Fitness-Studio: Wenn ich Geld dafür ausgebe, muss ich es auch nutzen! 😉

  3. Weniger Sucht
  4. Keine Sorge: Ich halte jetzt niemandem eine Standpauke, weil er nicht zum Stichtag mit dem Rauchen aufgehört hat. Schließlich weiß ich selbst, wie schwierig das ist. Außerdem gibt es ja auch andere Suchtmittel, wie z. B. Schokolade oder das Smartphone. Schlimm ist alles, was wir nicht unter Kontrolle haben, sondern was uns unter Kontrolle hat.
    Wer also nicht ganz aufhören kann, könnte vielleicht versuchen, seine Sucht unter Kontrolle zu bekommen. Beispiel: Ich gehe nicht dann eine rauchen, wenn meine Sucht ruft, sondern zu einer Zeit, die ich meiner Sucht vorschreibe. Ihr habt die Macht über euer Leben und euren Körper – nutzt sie!

  5. Gesündere Ernährung
  6. Die ersten drei Monate des Jahres habe ich ohne Alkohol und Süßigkeiten wunderbar überlebt. Nach der ersten Schoko-Entwöhnung war es ein gutes Gefühl, verzichten zu können. So gut, dass ich mir neulich ein neues Ziel gesetzt habe: Im Juni, Juli und August werde ich vegetarisch leben! Das mache ich nicht, weil ich kein Fleisch oder keine Wurst mehr mag. Mich treiben keine Gewissensbisse an und generell denke ich sowieso, dass etwas Fleisch zu einer ausgewogenen Ernährung dazugehört. Ich werde drei Monate vegetarisch leben, weil ich gerne Wurst und Fleisch esse. Viel zu gerne und damit viel zu oft.
    Von den drei Monaten ohne Fleisch erhoffe ich mir neue Impulse für unseren Speiseplan und langfristig eine Entwöhnung. Mein Ziel ist es, danach nur noch zwei Mal in der Woche Fleisch oder Wurst zu essen. Das würde meine Blutfettwerte erheblich verbessern und das Risiko von Gefäßerkrankungen mindern. Und ganz nebenbei würde ich auch noch etwas für die Umwelt tun.

Etwas mehr Bewegung, etwas weniger Sucht und etwas bessere Ernährung – das wäre doch ein guter Anfang, oder?