Urlaub 2013 – Tag 1 – Ab nach Hawaii!

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Es ist Montag, der 15. April 2013. Unser Wecker klingelt um 5.30 Uhr. Was für manche Menschen eine normale Aufstehzeit ist, ist für mich ein Garant für Kreislaufprobleme. So auch an diesem Morgen. Leider habe ich am Vorabend sämtliche angebrochenen Saftflaschen entsorgt. Super mitgedacht, Sandra! Aber gut, es muss auch so gehen…

Pünktlich um 6.00 Uhr steht Paps vor der Tür, um uns nach Frankfurt an den Flughafen zu fahren. Um 7.00 Uhr kommen wir an, geben vorschriftsmäßig unser Gepäck ab und unterziehen uns den Sicherheitskontrollen. Dann heißt es: Herumlungern am Gate. Dort angekommen, pfeife ich mir erst einmal einen Caramel-Frappé von McDonalds rein. Scheiß auf die Kalorien, ich habe Urlaub! 🙂 Danach grübele ich über einen Artikel in der „Welt kompakt“, bevor wir dann endlich um 9.55 Uhr abheben.

Der A380 entpuppt sich als Beruhigung für meine Flugangst. Außen an der Maschine sind Kameras angebracht, die ihre Bilder auf dem Monitor vor mir anzeigen. Aha, die Startbahn ist ja doch um einiges länger, als die Maschine zum Abheben braucht! Eine Erkenntnis, die mein Gehirn schon seit einiger Zeit vermutete, mein Bauch jedoch vehement abstritt. Einigermaßen beruhigt, kann ich die erste Runde Knabberzeug entspannt genießen, bevor ich in das riesige Entertainment-Programm eintauche.

Grönland von oben
Grönland von oben

Es gilt, insgesamt 11,5 Stunden Zeit totzuschlagen, doch dank des „Hobbit“, Les Misérables und Skyfall vergehen die ersten sieben Stunden davon wie im Fluge. Ha, was für ein Wortspiel! 😉 Danach gönne ich meinen Augen etwas Erholung und steige auf ein Hörbuch um. „Ein plötzlicher Todesfall“ von J. K. Rowling soll es sein, denn hiervon verspreche ich mir eine lockere Urlaubsunterhaltung. Ein Trugschluss, den ich bereuen werde!

Um 12.20 Uhr Ortszeit kommen wir in San Francisco an, wo ich sage und schreibe zwei Stunden bei der Immigration anstehen muss. Mein Schatz, der Halb-Ami, durfte indes mal wieder an den schnellen Schalter. Bringt aber auch nix, wenn ich nicht nachkomme! Obwohl wir noch viel Zeit bis zu unserem Anschlussflug haben, bin ich doch irgendwann mehr als genervt. Unfähigkeit gepaart mit Überheblichkeit – welcome to America!

Danach dürfen wir uns wieder am Gate langweilen, bevor es um 17.32 Uhr weitergeht. Meine innere Uhr ist jedoch noch auf 2.32 Uhr nachts gestellt, so dass ich auf unserem Flug von San Francisco nach Kona größte Schwierigkeiten habe, wach zu bleiben. Erschwert wird dies dadurch, dass der blöde United-Flieger kein individuelles Entertainment-Programm hat und sich der „plötzliche Todesfall“ als äußerst deprimierende Kost entpuppt.

Egal, ich halte durch und wir kommen um 20.00 Uhr Ortszeit in Kona auf der hawaiianischen Insel Big Island an. Mein innerer Wecker klingelt derweil: 8.00 Uhr MEZ – Zeit aufzustehen!

In Kona ist es finstere Nacht und daher erkennen wir so gut wie gar nichts, als wir mit dem Shuttle zur Mietwagenstation tuckern und danach mit dem Mietwagen ins Hotel düsen. Wir checken im wirklich sehr schnuckeligen Hotel King Kamehameha ein und eigentlich wäre es längst Zeit schlafen zu gehen. Doch bevor wir dies tun, spazieren wir noch zum nächstbesten Supermarkt und decken uns mit etwas Wasser und Frühstück ein.

Dann ist es 22.30 Uhr und nach 29 Stunden auf den Beinen fallen wir halbtot ins Bett.

Mein Tagestipp für den Anreisetag

Auch wenn es schwer fällt: Versucht den Tag ohne Nickerchen zu überstehen! So findet ihr schneller in den neuen Rhythmus.