Pretty in Pink: Zeitreise in die 80er

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Eigentlich dürfte ich gar kein so großer Fan der 80er Jahre sein, denn als Jahrgang 1980 habe ich eher die 90er Jahre richtig mitbekommen. Doch da es dort nicht so viel Tolles gab, erinnere ich mich lieber an das Jahrzehnt davor zurück. Die Mode war schräg und bunt, die Musik kraftvoll und abwechslungsreich, die TV-Serien actiongeladen und unblutig. Und die Filmemacher erschufen Klassiker wie „Dirty Dancing“, „Harry und Sally“, „La Boum“, „Das Boot“, „Aliens“, „Stirb langsam“ und „Terminator“. Aus dem Jahr 1986 stammt die romantische Teenie-Komödie Pretty in Pink, die ich euch heute vorstellen will.

Der Inhalt von „Pretty in Pink“

Andie (Molly Ringwald) ist hübsch, fleißig, taff und ein liebes Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen. Blane (Andrew McCarthy) ist gutaussehend, beliebt, reich und fährt einen nagelneuen BMW. Obwohl sie die gleiche Schule besuchen, trennen sie aufgrund ihrer unterschiedlichen sozialen Herkunft Welten. So wird ihre junge Liebe schon beim ersten Date auf eine harte Probe gestellt, da Andie von Blanes Freunden abgelehnt wird (u. a. James Spader aus „Boston Legal“). Auch Blane gerät mit Andies bestem Freund Duckie aneinander (Jon Cryer aus „Two and a Half Men“). Während Andie allen Widerständen zum Trotz für ihre Liebe kämpfen will, kommen Blane erste Zweifel…

Meine Meinung über „Pretty in Pink“

Herzschmerz, einer der besten Soundtracks der Filmgeschichte und eine Zeitreise zurück in die 80er Jahre: das ist es, was mich „Pretty in Pink“ immer wieder aus dem DVD-Regal kramen lässt. Die Geschichte ist niedlich, während die Dialoge nicht durch besondere Eloquenz glänzen. Das Ende ist selbstverständlich vorhersehbar und die „Schönheit in Pink“ würde in jeder anderen Farbe viel besser aussehen – aber sei’s drum! Mit diesem Film bin ich aufgewachsen, daher finde ich ihn klasse. Jeder objektive Betrachter könnte jedoch nicht ganz so begeistert sein. Daher gibt es einen kleinen Objektivitätsabzug von meiner ursprünglichen 5-Sterne-Bewertung.

Der Trailer zu „Pretty in Pink“

Leider nur auf Englisch und in ziemlich mieser Qualität.


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