Schwindelanfall – was tun?

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An einem Tag haben wir noch Winter, am nächsten 20 Grad und Sonnenschein. Dann wird es regnerisch, dann wieder kalt. Kein Wunder, dass wetterfühlige Menschen bei diesen Umschwüngen einen Schwindelanfall nach dem anderen erleiden. Doch auch nach der Übergangszeit sind Temperaturschwankungen im zweistelligen Bereich keine Seltenheit. Die heutigen Tipps gegen Schwindel sind daher zu jeder Jahreszeit aktuell.

Neben dem Wetter können Schwindelanfälle auch andere Ursachen haben. Wenn wir zu wenig gegessen oder getrunken haben, kann uns schwindelig werden. Weitere Gründe können zu viel Alkohol, eine Schwangerschaft oder Medikamente sein. In letztem Fall sollte man immer sofort einen Arzt aufsuchen. In allen anderen Fällen hilft es meist, wenn wir uns schonen und folgende Tipps befolgen*:

  • Auf den Rücken legen und die Füße hochlegen – so wandert das Blut wieder in den Kopf.
  • Hinsetzen und den Kopf auf den Knien ablegen – auch diese Haltung hilft, die Durchblutung anzukurbeln.
  • Essen oder trinken – am besten etwas, das Zucker enthält.
  • Auf Alkohol, Koffein, Tabak und Süßstoff verzichten.

Wenn wir einen Schwindel schnell bekämpfen können, ist das gut. Wenn er erst gar nicht auftritt, ist das besser. Daher kommen hier noch ein paar Tipps, wie wir Schwindelanfällen vorbeugen können:

  • Auch wenn es im Büroalltag schwer fällt, sollten wir regelmäßig etwas essen. Vor allem Obst hält den Blutzuckerspiegel konstant hoch.
  • Die Allzweckwaffe bei vielen Beschwerden: Viel trinken!
  • Zu wenig Sauerstoff in der Atemluft erhöht die Schwindelgefahr. Daher sollten wir im Winter immer wieder stoßlüften. Bei wärmeren Temperaturen schadet es nichts, wenn das Fenster den ganzen Tag geöffnet ist.

* Bitte beachtet, dass diese Tipps niemals den Rat eines Arztes ersetzen können! Daher solltet ihr im Zweifelsfall immer einen Arzt konsultieren!