Manche mögen’s heiß – ich auch!

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Heute ist Valentinstag. Doch da ich diesen Tag wegen seiner Kommerzialisierung ablehne, will ich euch lieber einen Film vorstellen, der an einem Valentinstag beginnt: Manche mögen’s heiß mit Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon. Glücklicherweise hat dieser Hollywood-Klassiker sonst rein gar nichts mit Valentinstag zu tun – außer vielleicht, dass er sich hervorragend für einen romantischen, lustigen und heißen DVD-Abend eignet.

Der Inhalt von „Manche mögen’s heiß“

Am Valentinstag des Jahres 1929 werden die beiden Musiker Jerry (Jack Lemmon) und Joe (Tony Curtis) Zeugen, wie der Gangster-Boss Gamaschen-Colombo seinen Konkurrenten Zahnstocher-Charlie und dessen Gefährten aus dem Weg räumt. Um sich vor den Gangstern zu verstecken, heuern Jerry und Joe bei einer Damenkapelle an – astrein als Josephine und Daphne in Damenkleidung, Wäsche, schicken Perücken und verstellten Stimmen. Mit dieser Gruppe reisen sie nach Florida und lernen so Sugar Kane Kowalczyk kennen (Marilyn Monroe). Sie ist die etwas dusselige Sängerin der Band und verdreht den beiden „Damen“ gehörig den Kopf. Während sich Jerry alias Daphne gegen die Annährungsversuche des Millionärs Osgood Fielding III. zu wehren versucht, heckt Joe alias Josephine einen Plan aus, wie er Sugar für sich gewinnen kann – und verwandelt sich einmal mehr. Doch die amourösen Abenteuer werden überschattet von der Ankunft Gamaschen-Colombos…

Meine Meinung über „Manche mögen’s heiß“

Es gibt wenige Filme, die ich so oft gesehen habe, wie „Manche mögen’s heiß“. Der Wortwitz ist legendär, die Situationen urkomisch und die Handlung von der ersten bis zur letzten Minute stimmig und fesselnd. Der Schwarz-Weiß-Schinken aus dem Jahr 1959 ist wohl das bekannteste und beste Werk des Kult-Regisseurs Billy Wilder. Einig bin ich mir mit den meisten Kritikern, dass die drei Hauptdarsteller eine Glanzleistung abliefern. Jedoch finde ich, dass es Jack Lemmon trotzdem noch schafft, seine beiden Kollegen an die Wand zu spielen. Allein seine Mimik ist es wert, den Film wieder und wieder zu sehen.

Lächerlich finde ich jedoch, dass „Manche mögen’s heiß“ weiterhin mit FSK 16 eingestuft ist. Das bisschen Blut in schwarz-weiß und die sexuellen Anspielungen waren vielleicht Anfang der 60er Jahre zu viel für das Publikum. Doch heutzutage wird in jedem Vorabendprogramm mehr gezeigt – was ich allerdings auch nicht gutheiße.

Der Trailer zu „Manche mögen’s heiß“ (leider nur auf Englisch)


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