Wie überstehe ich die Fastenzeit erfolgreich?

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Willkommen zurück im echten Leben, ihr Narren, Jecken und Faschingsnasen! Heute Morgen dürft ihr euch noch ein ausgiebiges Katerfrühstück genehmigen, danach steht Verzicht auf dem Speiseplan. Dass dies sehr schwierig werden wird, kann ich aus erster Hand berichten. Denn ich persönlich faste bereits seit dem 1. Januar. Für ganze drei Monate will ich auf Süßigkeiten, Gebäck und Alkohol verzichten. Bisher lief das ganz gut – was sich aber nicht auf der Waage widerspiegelt. Trotzdem lasse ich mich nicht entmutigen und gebe euch heute fünf Tipps, wie ihr trotz Verzicht und Rückschlägen erfolgreich durch die enthaltsame Zeit kommt.

  1. Auch hochgesteckte Ziele kann man erreichen
  2. Bis zum letzten Jahr dachte ich immer, dass ich es niemals schaffen würde, auf Süßigkeiten zu verzichten. Doch die vergangenen sechs Wochen haben mir gezeigt, dass es sehr wohl geht. Wagt euch also ruhig an schwierige Ziele! Der Triumph ist dann nur umso größer.

  3. Ersatz beschaffen – jedoch in Maßen
  4. Dass ich auf Süßigkeiten und Gebäck verzichte, bedeutet nicht, dass ich keinen Zucker mehr konsumiere. Das wäre wohl auch ganz schlecht für meine Konzentration. Daher gönne ich mir einmal am Tag einen Joghurt und freue mich wie ein kleines Kind darauf – und das obwohl ich normalerweise gar keinen Joghurt esse. Als Nervennahrung muss nun Studentenfutter herhalten und meinen Milchkaffee mit Vanille genieße ich derzeit umso leidenschaftlicher. Allerdings versuche ich, diese Ersatzleckereien auch nur in Maßen zu essen; andernfalls wäre das Verzicht-Konzept ad absurdum geführt.

  5. Ziel klar definieren und andere Rückschläge ignorieren
  6. Mein Ziel ist es, auf Alkohol, Gebäck und Süßigkeiten wie Schokolade und Gummibärchen zu verzichten. Nicht mehr und nicht weniger. Selbstverständlich bin ich frustriert, dass sich dieser Verzicht nicht auf der Waage bemerkbar macht, doch lasse ich mich dadurch nicht verunsichern. Schließlich lautet mein Ziel Verzicht und nicht Gewichtsabnahme!

  7. Auf die Zeit danach freuen
  8. Jeder Mensch braucht ein Ziel. Mein Ziel ist unser Urlaub, in dem ich wieder alles essen und trinken darf, was ich möchte. Zwar schließt dieser nicht direkt an die Fastenzeit an, jedoch reicht die Vorfreude aus, um mich heil durch die Enthaltsamkeit zu bringen – zumindest bisher.

  9. Im Zweifel: Auf den Verzicht verzichten
  10. Wer meint, dass er trotz dieser tollen Tipps sowieso nicht bis zum 30. März fasten kann, der sollte erst gar nicht damit anfangen. Denn es frustriert mehr, ein Ziel zu verfehlen, als sich erst gar keines zu stecken.

Ob und wie ich meine persönliche dreimonatige Fastenzeit überstanden habe, erfahrt ihr im April.