Umweltschutz: Kein Tipp, nur eine kleine Bitte

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Gestern war wieder ein herrlicher Tag für einen Spaziergang: Die Sonne schien, mit der richtigen Kleidung war es nicht allzu kalt und die Fastnachtsjecken tobten sich glücklicherweise im Nachbarort aus. Jedoch sahen wir auf unserem Weg einige Dinge, die auf unsere winterlich-gemütliche Stimmung drückten.

Ein kleiner Feldweg führt in unserem Ort direkt hinter dem Lärmschutzwall der Autobahn vorbei. Was wir auf dieser Strecke sahen, ließ uns nur mit den Köpfen schütteln. Ich persönlich habe noch niemals Müll durch das Autofenster entsorgt – geschweige denn, wenn ich auf der Autobahn unterwegs war. Doch offensichtlich sehen das viele Menschen anders. Wie ließe sich sonst erklären, dass wir eine halbe dm-Filiale auf dem unserem Weg und der Böschung fanden?

Ein Lipgloss, eine Haarbürste, ein Schminkpinsel, Verpackungen von Papiertaschentüchern und dergleichen säumten unseren Weg und waren offenbar aus vorbeifahrenden Autos geworfen worden. Mir drängte sich bei diesem Anblick vor allem eine Frage auf: Muss das denn sein? Kann man unliebsame Gegenstände nicht mit nach Hause nehmen und dort in den Mülleimer werfen? Oder auf der nächstbesten Raststätte entsorgen? Muss man denn Dinge aus dem Fenster werfen, die nicht verrotten und die Umwelt noch lange belasten und verschmutzen?

Ich bin wahrlich kein militanter Umweltschützer, aber gewisse Dinge müssen meiner Ansicht nach nicht sein. Daher meine Bitte an alle, die sich gerade ertappt fühlen: Bitte, bitte werft keinen Müll mehr aus dem Fenster! Das gilt übrigens auch für Zigaretten, die vor allem für Motorradfahrer sehr gefährlich werden können.