Immobilien selbst verwalten?

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Wer eine Immobilie erworben hat, steht nach Kaufabschluss oft vor der Frage, ob er die Immobilie selbst verwaltet oder die Verantwortung in die Hände eines Verwalters übergibt. Im Vorfeld der Entscheidung sollte sich jeder Vermieter im Klaren darüber sein, was es bedeutet, eine Immobilie selbst zu managen.

Pflichten und Zeitfaktor – schaffe ich das?

Jeder Eigentümer einer Immobilie ist berechtigt, diese selbst zu verwalten. Damit kommen aber jede Menge Pflichten und Verantwortungsbereiche auf ihn zu. Da gilt es Mietverträge auszuhandeln, die Nebenkostenabrechnung zu erstellen, Mahnungen zu verschicken, Renovierungen zu planen sowie bei Mieterversammlungen das Beschwerdemanagement zu führen. Hier kommt ein ganz wesentlicher Faktor ins Spiel: die Zeit. Denn all diese im Verantwortungsbereich eines Vermieters liegenden Verpflichtungen sind sehr zeitaufwendig und erfordern gleichzeitig Präzision und betriebswirtschaftliches Verständnis. Ein Eigentümer ist verpflichtet eine Betriebskostenabrechnung zu erstellen. Der Abrechnungszeitraum ist dabei einmal jährlich. Der Mieter hat jederzeit das Recht, diese Belege einzusehen. Eigentümer sollten sich daher immer zuerst die Frage stellen: Habe ich genügend Zeit, mich um alle Belange zu kümmern? Bei einem kleineren Immobilienbesitz mit zwei bis drei Mietparteien behält man noch eher die Übersicht. Nimmt die Immobilie umfangreichere Maßstäbe an, kann die Verwaltung mitunter zu einem 24-Stunden-Geschäft werden. Viele private und berufliche Dinge bleiben so auf der Strecke. Die Selbstverwaltung kann auch in eine nervliche Zerreißprobe ausarten, wenn Streitigkeiten unter den einzelnen Mietparteien geschlichtet werden müssen oder Entscheidungen und Stellungnahmen vom Eigentümer verlangt werden. Steht man solchen Situationen schon im Alltag oft hilflos gegenüber oder sieht sich nicht in der Lage diverse Konflikte zu lösen, dann ist man gut beraten, die Verwaltung in die Hände von Profis zu legen.

Richtig verwalten und vermieten

Hausverwaltungen weisen oft darauf hin, dass eine Selbstverwaltung einer Immobilie kostenlose Arbeit fürs Finanzamt ist. Denn der Einsatz einer Hausverwaltung kann steuerlich geltend gemacht werden, die eigene Arbeit allerdings nicht. Die Selbstverwaltung wiederum hat den Vorteil, dass man jederzeit die Kontrolle und Übersicht über Kosten, Anforderungen und Abrechnungen hat und sogar bis zu 1.000 Euro im Jahr sparen kann. Ist die Entscheidung für eine Selbstverwaltung gefallen, kann die Frage der Umsetzung mit Hilfe der richtigen Software gelöst werden. Beim deutschen Softwarehersteller Lexware findet man bspw. hier Programme, die neue Wege der Verwaltungsarbeit aufzeigen und die Abrechnungserstellung erleichtern. Die Installation der Software ist relativ einfach. Mit dem System werden alle erforderlichen Daten erfasst und sogenannte Umlagekonten angelegt. Der oftmals aufwendige Zahlungsverkehr wird maßgeblich vereinfacht, denn alle Ausgaben und Einnahmen werden ordnungsgemäß gebucht. Die Kosten für Grundsteuer, Allgemeinstrom und Hausreinigung werden übersichtlich aufgeführt und ermöglichen ein umfassendes Ergebnis auf einen Blick. Mit der Software können auch Mahnschreiben verfasst und Dokumente archiviert werden. Eine einfache Handhabung und eindeutige Funktionen erleichtern die Verwaltung einer Immobilie immens und gleichzeitig behält man die komplette Kontrolle über alle Abläufe.