„Im Westen nichts Neues“ ist DER Antikriegsroman

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Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues gelesen habe. Und doch gibt es immer wieder Momente, in denen ich an das Buch denken muss. Etwa, wenn ein einsamer Schmetterling über einem kleinen Hügel flattert. Oder wenn ich auf eine Frage nach meinem Befinden völlig gedankenlos antworte: „Im Westen nichts Neues“. Dann zucke ich zusammen und denn ich weiß, dass das nicht besonders passend war.

Der Inhalt von „Im Westen nichts Neues“

Paul Bäumer und seine Schulkameraden sind begeistert von den patriotischen Reden ihres Lehrers Kantorek. Sie sind begeistert von der Vorstellung, für ihr Land in die Schlacht zu ziehen und melden sich freiwillig an die Front. Im Schützengraben erinnert sich Paul an diese Zeit, an die Ausbildung und an die Gräuel, die er seither miterleben und ansehen musste. Um ihn herum sterben die Menschen wie die Fliegen, seine Familie daheim wird ihm fremd und er erkennt, dass es nach dem Krieg kein Zurück mehr für ihn geben kann.

Meine Meinung zu „Im Westen nichts Neues

Schonungslos schildert Erich Maria Remarque die Ereignisse im ersten Weltkrieg: zerfleischte Tiere und verstümmelte Kameraden, Willkür der Vorgesetzen, die Verrohung einst lieber, junger Männer und zwischendrin immer wieder idyllische Bilder, die den Schrecken nur noch schrecklicher machen. „Im Westen nichts Neues“ erschlägt einen mit seiner Brutalität – vor allem, da jeder Leser weiß, dass diese nicht fiktiv ist, sondern auf realen Ereignissen basiert. Ein Mahnmal, das an jeder Schule Pflichtlektüre werden müsste!

Zu meiner Uni-Zeit durfte ich ein Referat über dieses Werk halten. Das Handout habe ich hier für euch hochgeladen.


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