Karriere: Warum Pläne besser sind als gute Vorsätze

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Gute Vorsätze sind eine nette Idee – in den meisten Fällen jedoch leider zum Scheitern verurteilt. Irgendwann in den kommenden 365 Tagen werde ich …mit dem Rauchen aufhören, …abnehmen, …mir einen neuen Job suchen, …öfter ins Fitness-Studio gehen. Solche Vorsätze sind zu ungenau, zu wenig bindend. Wer sein Leben tatsächlich ändern will, braucht keine guten Vorsätze: er braucht konkrete Pläne.

Nehmen wir z. B. unseren beruflichen Alltag. Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrem Job, ihrer Qualifikation oder ihren Aussichten. Vom Lamentieren allein wird es jedoch nicht besser. Wer etwas ändern will, muss planen und handeln. Hier ein paar Beispiele:

Vorsatz: Dieses Jahr wechsle ich den Job.
Plan: Jeden Samstag setze ich mich auf meinen Hosenboden und schreibe mindestens eine Bewerbung. Von dieser Regel gibt es keine Ausnahme. Wenn doch, wird die fehlende Bewerbung eine Woche später nachgeholt.

Vorsatz: Dieses Jahr bilde ich mich weiter.
Plan: In der ersten Januar-Woche suche ich mir eine Weiterbildungsmöglichkeit im Bereich XYZ. Ich melde mich sofort und unwiderruflich an.

Vorsatz: Dieses Jahr baue ich mein Netzwerk im Unternehmen aus.
Plan: Jeden Mittwoch verabrede ich mich mit einem Kollegen zum Mittagessen/Kaffee, der nicht aus meiner eigenen Abteilung stammt. Den Anfang macht Maier aus der Buchhaltung, danach Müller aus dem Vertrieb, dann Schulze vom Personal…

Wichtig ist, dass wir nicht nur das Ziel im Auge haben, sondern uns auch des Wegs bewusst sind, den wir bis dahin gehen müssen. Diesen müssen wir planen und konsequent gehen – denn fromme Wünsche gehen nicht von allein in Erfüllung.