10 Dinge die man auf der Weihnachtsfeier nicht tun sollte

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Sie hat uns wieder: die kuschelige Vorweihnachtszeit. Und mit ihr einher kommen die Weihnachtsfeiern der Betriebe. Zwar sind sie nett gedacht, jedoch bleibt meist ein fader Beigeschmack: der Anblick der Chefsekretärin im Minirock, die Flirtversuche des besoffenen Kollegen oder die peinlichen, privaten Beichten des Abteilungsleiters. Mindestens eine schlechte Erinnerung habe ich an jede Weihnachtsfeier. Damit wir nicht selbst Objekt dieser Peinlichkeiten werden, müssen wir nur zehn Dinge vermeiden.

  1. Nicht hingehen
  2. Wer ohne triftigen Grund der Weihnachtsfeier fernbleibt, zeigt den anderen, dass er keine Lust auf sie hat. Außerdem sollte er wissen, dass am liebsten über Menschen gelästert wird, die nicht anwesend sind.

  3. Zu spät kommen
  4. Selbst wenn man privat der größte Hallodri ist: im Geschäftsleben muss man immer pünktlich sein. Und die Weihnachtsfeier ist ein geschäftlicher Termin, selbst wenn sie in der Freizeit stattfindet.

  5. Kleiderordnung missachten – auch wenn es keine gibt
  6. Zu tiefe Ausschnitte, zu kurze Röcke, zu legere Pullis und zu bunte Krawatten haben auf der Feier nichts verloren.

  7. Chef zuletzt begrüßen
  8. Auch wenn die Lieblingskollegin schon in Sichtweite ist: Der Chef hat eingeladen, also müssen wir ihn zuerst begrüßen. Das gebietet der Anstand.

  9. Anzügliche Wichtelgeschenke
  10. Auf vielen Weihnachtsfeiern beliebt ist das Wichteln. Wenn man seinem Lospartner ein persönliches, passendes Geschenk kauft, ist das sicherlich eine gute Sache. Doch sollte der Macho-Kollege kein Päckchen Kondome bekommen und ein Aufklärungsbuch für die zugeknöpfte Sekretärin ist auch nicht angebracht.

  11. Aus dem Nähkästchen plaudern
  12. Smalltalk ist nicht jedermanns Sache. Auf einer Weihnachtsfeier gilt: nicht zu viel über den Beruf reden und nicht zu viel Privates preisgeben. Wetter, geplanter Winterurlaub, Kinofilme oder Bücher sind interessante Themen, zu denen jeder etwas beisteuern kann und die nicht zu persönlich werden.

  13. Herumnörgeln
  14. Das Essen ist mies, die Musik zu laut, der Raum zu kalt. Manche Kollegen haben immer etwas zu motzen. Meist sind es die Kollegen, die selbst keinen Finger krümmen, damit der Abend gelingt. Wer meint, schimpfen zu müssen, sollte lieber anbieten, im nächsten Jahr bei der Organisation zu helfen. Unsachgemäße Kritik ist unangebracht und im Zweifel gilt immer: Einem geschenkten Gaul, …

  15. Das Teuerste bestellen und danach besaufen
  16. Wenn der Chef nicht das 5-Sterne-Menü isst, sollten wir es uns auch nicht bestellen. Beim Gang zum Büffet gilt zudem: lieber weniger auf den Teller packen, dafür besser einmal öfter gehen. Daneben bedarf es wohl keiner Erwähnung, dass man sich vorm Chef und den Kollegen nicht zulöten sollte. Nicht nur, weil das für den Chef unnötig teuer wird. Besoffene Kollegen laufen zudem Gefahr, Fehler Nummer 9 zu begehen.

  17. Dinge tun, die man nüchtern nicht täte
  18. Ganz sicher will niemand am Arbeitstag nach der Weihnachtsfeier der Depp sein, über den in der Kantine und der Teeküche gelästert wird. Ganz sicher werden wir jedoch zu diesem Deppen, wenn wir in betrunkenem Zustand eines der folgenden Dinge tun:

    • Tischmanieren vergessen
    • singen, tanzen, hinfallen
    • den Chef anpöbeln
    • mit einem Kollegen herumknutschen
    • ungeniert über Kollegen hetzen
    • anderweitig zum Affen machen

  19. Nicht „Danke“ sagen
  20. Egal, ob uns der Abend gefallen hat oder nicht. Bevor wir gehen, müssen wir uns von dem Menschen verabschieden, der ihn bezahlt hat, und uns dafür bedanken. Schließlich ist es nicht selbstverständlich, dass ein Chef eine Weihnachtsfeier ausrichtet – auch wenn es viele Angestellte als selbstverständlich hinnehmen.

Ganz generell tun wir gut daran, wenn wir uns respektvoll und anständig verhalten. Eine Weihnachtsfeier dauert nur einen Abend – kann unseren Ruf jedoch für lange Zeit schädigen, wenn wir uns nicht zu benehmen wissen.