Cholerischer Chef: Wenn der Gang ins Büro zur Qual wird

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Früher oder später kommt wohl jeder Arbeitnehmer einmal mit einem cholerischen Chef in Berührung. Wer nicht direkt unter einem solchen Exemplar leidet, kennt zumindest Menschen, die dies tun. Wutanfälle, unsachgemäße Kritik und Beleidigungen stehen bei solchen Vorgesetzen auf der Tagesordnung. Und meist lassen sie ihre Launen an Unschuldigen aus. Doch was können wir dagegen tun?

Mitarbeiter fühlen sich meist unterlegen, schwach und abhängig. Schließlich brauchen sie den Job und können ihrem Chef nicht einfach so die Meinung sagen. Doch müssen sie genau das tun! Denn die Zusammenarbeit mit einem Choleriker halten nur wenige Menschen auf Dauer aus. Und beleidigen lassen muss sich sowieso niemand – nicht einmal vom allmächtigen Chef.

Was kann man tun, wenn der Chef wieder tobt?

  1. Nicht hinhören
  2. Wenn der Chef wütet, sollte man am besten auf Durchzug stellen. Die Kritik hilft meist nicht weiter und es lebt sich leichter, wenn man sich die Worte nicht zu Herzen nimmt.

  3. Selbstbewusstsein zeigen
  4. Selbstbewusste Zeitgenossen können ihrem Chef durch Gesten zeigen, was sie von seinem Auftritt halten. Jedoch müssen sie sich darüber im Klaren sein, dass Wegdrehen oder Weiterarbeiten den Tobsuchtsanfall verstärken können. In solchen Momenten könnte man seinem Chef sagen, dass man sich sehr gerne mit ihm über dieses Thema unterhalten will – jedoch nur in einem ruhigen, sachlichen Ton.

  5. Niemals zurückbrüllen
  6. Der Chef hat offenbar ein Verhaltensproblem. Dieses können wir nicht lösen, indem wir es uns auch angewöhnen. Wer schreit, hat Unrecht!

  7. Problem direkt ansprechen
  8. Wenn sich die Wogen wieder geglättet haben, sollte man den Chef auf sein Verhalten ansprechen. Man muss erklären, wie man seine Worte empfunden hat und auch sagen, wenn man sich beleidigt fühlt. Denn Beleidigung ist eine Straftat, die sich niemand gefallen lassen muss und die den Chef in arge Bedrängnis bringen kann.

  9. Verbündete suchen
  10. Wie heißt es so schön? Gemeinsam sind wir stark. Wenn das gesamte Team unter dem cholerischen Chef leidet, kann man ihn im nächsten Meeting gemeinsam darauf ansprechen. Mal schauen, ob er gegenüber der versammelten Mannschaft auch noch so mutig ist?! Oder man bittet um ein Gespräch zusammen mit dem Chef bei dessen Vorgesetzten. Doch auch dies könnte im Nachgang zu noch mehr bösem Blut führen.

  11. Wenn alle Stricke reißen…
  12. Wenn guter Wille und konstruktive Vorschläge nichts bringen, sollte man sich über kurz oder lang einen neuen Arbeitsplatz suchen. Es lebt sich schlichtweg leichter.