Zamioculcas – Zimmerpflanze mit Zwangsneurose

Print Friendly

Ursprünglich stammt die Zamioculcas aus Ostafrika; seit einigen Jahren wird sie bei uns jedoch als Zimmerpflanze immer beliebter. Dies ist vor allem zurückzuführen auf die schöne, saftig grüne Farbe und die einfache Pflege. Doch hat die Zamioculcas einen Nachteil: Je größer und kräftiger sie wird, desto mehr neigt sie dazu umzufallen. Eine Zwangsneurose, die man ihr ganz einfach abgewöhnen kann.

Meine letzte Zamioculcas war mein Ein und Alles. Ganze sechs Jahre haben wir zusammengelebt, was bei meinem pechschwarzen Daumen an ein Wunder grenzt. Zwei Umzüge hat sie unbeschadet überstanden, doch der dritte gab ihr den Rest. Der Grund dafür war nicht etwa meine Unachtsamkeit, sondern ihre zwanghaften Versuche, immer wieder auf die Seite zu stürzen. Schlussendlich bekam sie ihren Willen – und riss sich dabei alle Wurzeln ab. Blödes Gestrüpp!

Nach einer anständigen Beerdigung in der braunen Tonne schaffte ich mir Zami Zwei an. Doch dieses Mal war ich cleverer. Anstatt sie in einen normalen Blumentopf zu pflanzen, verpasste ich ihr ein Korsett in Form einer gläsernen hohen Vase*. Zwar muss ich jetzt beim Gießen aufpassen, da überschüssiges Wasser nicht mehr abfließen kann. Doch umfallen kann die Gute nicht mehr. Mal sehen, wie lange wir beide es miteinander aushalten?

Allgemeine Pflegetipps für die Zamioculcas

Wer lange etwas von seiner Zamioculcas haben will, sollte folgende drei Pflegehinweise beherzigen:

  • heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung
  • sparsam gießen und Erde Zeit zum Austrocknen geben
  • einmal im Monat düngen

* gesehen und gekauft bei IKEA