Weltspartag: Tipps, die das Sparen erleichtern

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Das Handelsblatt veröffentlichte heute einen interessanten Artikel mit dem Titel „Weltspartag: Wie die deutschen Sparer sich selbst betrügen“. Sicherlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass Geld auf einem Sparbuch aktuell die gleiche Wertentwicklung zeigt wie eine Schachtel Pralinen in den Händen eines Schokoholikers. Doch das wird sich hoffentlich auch mal wieder ändern. Daher bleibe ich ein Spießer und propagiere das Sparen. Das war nicht immer so, doch habe ich die Vorteile eines Notgroschens schätzen gelernt, z. B. einen ruhigeren Schlaf.

Im Laufe der vergangenen anderthalb Jahre habe ich auf diesem Blog einige Tipps zum Sparen gegeben – und der Weltspartag ist der ideale Zeitpunkt, noch einmal auf diese hinzuweisen.

Artikel-Serie: Sparen leicht gemacht

Sparen leicht gemacht (1): Wissen, was man hat

Warum ist am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig? Jeder schmunzelt bei diesem Satz. Doch für die meisten Deutschen ist er bittere Wahrheit. Dabei könnten viele Menschen gut haushalten und sogar etwas sparen. Jahrelang habe ich in Eigenversuchen experimentiert und getüftelt: Das Ergebnis sind fünf Spar-Tipps, die jeder leicht befolgen kann.

Sparen leicht gemacht (2): Was weg ist, ist weg

Der innere Schweinehund. Er ist es, der einem fetten Sparschwein im Wege steht. Eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung macht Arbeit. Eine Hose einmal nicht zu kaufen, erfordert Konsequenz. Daheim kochen statt ins Restaurant zu gehen, bedeutet Verzicht. Jedoch gibt es einen ganz einfachen Trick, seine Kosten zu senken und das Wohlbefinden zu steigern.

Sparen leicht gemacht (3): Kleinvieh macht auch Mist

Sparen lohnt sich doch erst ab 50 Euro im Monat – wer das glaubt, wird es nie zu etwas bringen. Denn wer den Penny nicht ehrt, ist den Taler nicht wert! Und wer fleißig seine Pennys spart, hat irgendwann einmal viele Taler. So einfach ist die Rechnung! Im heutigen Beitrag bringe ich ein paar Beispiele, wie man auch mit kleinen Beiträgen viel erreichen kann.

Sparen leicht gemacht (4): Planung des Unplanbaren

Ein kaputtes Auto. Eine streikende Waschmaschine. Die Hochzeit des Bruders. Ständig gibt es Sachen, die wir nicht beeinflussen können – die aber trotzdem ins Geld gehen. Und wer muss dann meist dran glauben? Das Sparschwein! Daher kommt heute kein Tipp, wie man viel Geld spart. Heute kommt ein Tipp, wie man seine gesparten Kröten nicht sofort wieder verliert!

Sparen leicht gemacht (5): Sondereinnahmen = Sonderstatus

Wir haben eine Haushaltsrechnung erstellt, einen Dauerauftrag eingerichtet, fleißig unser Kleingeld gesammelt und einen Extra-Sparstrumpf für Unvorhergesehenes gefüllt. Heute kommt nun mein letzter Tipp, wie man sich das Sparen etwas einfacher machen kann. Und wie die Überschrift schon zeigt, geht es um das Thema Sondereinnahmen.

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