5 Tipps wie man sich Namen merken kann

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Gleicht euer Kopf auch einem Sieb, in dem komischerweise nur die unwichtigen Informationen hängenbleiben? Liedtexte kann ich mir merken. Super! Telefonnummern, Daten und Namen vergesse ich jedoch manchmal im gleichen Moment, in dem ich sie gehört habe. Gerade im Berufsleben kann das schnell zum Verhängnis werden. Mein Zahlengedächtnis werde ich wohl nicht mehr in den Griff bekommen. Gegen die Vergesslichkeit bei den Namen kann ich jedoch etwas tun, das sogar funktioniert. Hier fünf Tipps.

  1. Zuhören!
  2. Man soll es kaum glauben, jedoch ist das Zuhören nicht immer selbstverständlich. Denn selbst wenn man sich auf das neue Gespräch freut, kann man von tausend Sachen abgelenkt werden: Habe ich noch Schnittlauch zwischen den Zählen? Mann, die Musik ist vielleicht laut! Die Haare dieses Kerls sind doch gefärbt?! Während wir diese kurzen Gedanken denken, hat unser mutmaßlich gefärbter Gesprächspartner seinen Namen genannt – und wir haben ihn verpasst. Also, besser nicht ablenken lassen, sondern zuhören!

  3. Wiederholen …
  4. Gleich nachdem unser Gesprächspartner seinen Namen preisgegeben hat, sollten wir ihn das erste Mal verwenden. Es freut mich sehr, dass wir uns endlich einmal kennenlernen, Herr Schneider. So versichern wir uns, dass wir den Namen richtig verstanden haben, und haben ihn nicht nur flüchtig gehört, sondern gesagt. Die erste Hürde ist damit genommen.

  5. … und immer wieder wiederholen!
  6. Auch während des Gesprächs, sollten wir unser Gegenüber ab und an mit seinem Namen ansprechen – jedoch nicht übermäßig oft. An welchem Projekt arbeiten Sie gerade, Herr Schneider? So prägt sich der Name noch besser ein.

  7. Eselsbrücken bauen!
  8. Gerade bei geschäftlichen Veranstaltungen und Get-togethers lernt man innerhalb kurzer Zeit viele Leute kennen – die noch dazu in ihren Hemden, Sakkos und Krawatten alle gleich aussehen. In solchen Fällen kann das Wiederholen des Namens nicht ausreichen, jedoch können Eselsbrücken weiterhelfen: Herr Schneider ist ein Neider. Herr Schmitt hat einen hässlichen Haarschnitt.

  9. Had du Kopf wie Sieb, …
  10. … mut du aufschreiben! Wer Angst hat, dass er den Namen seines Gesprächspartners trotz allem nicht auf Dauer behalten kann, sollte ihn aufschreiben. Eine kurze Notiz nach Gesprächsende festigt den Namen in alle Ewigkeit – wenn schon nicht im Hirn, dann zumindest auf dem Papier.