Rezept des Monats August: Tomate-Mozzarella einmal anders

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Jetzt ist der August fast rum und ich hätte beinahe das Rezept des Monats vergessen. So geht es ja nun wirklich nicht! Daher widme ich mich heute einem allseits beliebten Partyklassiker – wenn auch in leicht abgewandelter Form. Denn mein Insalata Caprese, oder auch Tomate-Mozzarella-Salat, unterscheidet sich in einigen Dingen von den bevorzugten Variationen.

Jeder Mensch kennt Tomate-Mozzarella-Salat. Wenn gefragt wird, was man zu einer Party mitbringen könnte, steht dieser Salat meist ganz hoch im Kurs. Kein Wunder, denn er macht so gut wie gar keine Arbeit und sieht dabei noch toll aus. Denn meist liegt eine Tomatenscheibe brav neben einer Mozzarella-Scheibe. Das Ganze wird gespickt mit feinen Basilikum-Blättern, gewürzt und nappiert mit feinstem Olivenöl und nach Wunsch etwas Balsamico-Essig. Fertig ist der Salat!

Meine Abwandlung macht etwas mehr Arbeit, sieht nicht ganz so hübsch aus und enthält eine entscheidende Zutat mehr.

Was mich am herkömmlichen Salat Caprese stört, ist der Tomatenglibber. Die Kerne und das schleimige Zeug außen herum mag ich gar nicht. Daher habe ich etwas herumexperimentiert und heraus kam folgendes Rezept:

Zutaten für den Insalata Caprese

  • Tomaten
  • Mozzarella
  • Olivenöl
  • heller Balsamico-Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Senf(!)
  • Basilikum

Das Verhältnis von Tomaten zu Mozzarella ist das Gleiche wie bei den anderen Varianten und hängt stark vom eigenen Geschmack ab. Die Mengen für das Dressing muss jeder für sich herausfinden – je nachdem wie salzig, sauer, scharf oder senfig es werden soll. Bei mir kommen auf eine kleine Kaffeetasse Dressing rund zwei Teelöffel Senf.

Zubereitung des Insalata Caprese

  1. Tomaten waschen und vierteln, Kerne entfernen und Tomatenviertel in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Mozzarella gut abtropfen lassen, in ebenso große Stücke schneiden und unter die Tomatenstückchen rühren.
  3. Aus Olivenöl, Balsamico-Essig, Salz, Pfeffer und Senf ein Dressing mixen und abschmecken. Damit sich der Senf gut auflöst, benutzt man zum Mixen am besten einen kleinen Milchaufschäumer.
  4. Dressing mit den Tomaten- und Mozzarella-Stücken vermischen, ganz am Schluss die geschnittenen Basilikum-Blätter unterrühren und alles möglichst schnell servieren.

Zugegebenermaßen kann dieser Salat optisch nicht mit dem anderen mithalten – geschmacklich finde ich ihn jedoch sehr viel besser.